Seltene Ehrung für Edith Kühl

Geschenke für die Ehrenbürgermeisterin: Amtsvorsteher Peter Thomsen, Edith Kühl und Bürgermeister Jens Rohwer (r.).
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Geschenke für die Ehrenbürgermeisterin: Amtsvorsteher Peter Thomsen, Edith Kühl und Bürgermeister Jens Rohwer (r.).

Ernennung zur Ehrenbürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde Nindorf

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09. Januar 2015, 11:42 Uhr

Sie war die erste Bürgermeisterin von Nindorf, die erste Amtsvorsteherin des Amtes Hohenwestedt-Land, die erste Chefin des Amtes Mittelholstein – und ab sofort ist sie auch die erste Ehrenbürgermeisterin von Nindorf: Edith Kühl wurde im Rahmen einer Feierstunde geehrt, an der 40 ihrer langjährigen Weggefährten aus Kommunalpolitik, Verwaltung und Vereinsleben teilnahmen. „Dein Wirken hat bei uns im Dorf Spuren hinterlassen“, stellte Bürgermeister Jens Rohwer fest, als er sich an seine Amtsvorgängerin wandte und deren erfolgreiche Projekte während ihrer Amtszeit von Mai 1995 bis Juni 2013 aufzählte. Und diese Liste ist lang: Neubaugebiet „Op de Lost“, die Sanierung des Sport- und Landjugendheims, die Sanierung des Straßenzugs Osterree, der Bau des Dorfgemeinschaftshauses, die Renovierung des Feuerwehrgerätehauses, den Anschluss Nindorfs an das Glasfasernetz und mehrere Podiumsplätze beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. „In Anerkennung der besonderen Verdienste in ihrer 18-jährigen Amtszeit als Bürgermeisterin wird Edith Kühl zur Ehrenbürgermeisterin der Gemeinde Nindorf ernannt“, verlas Rohwer die Ehrenurkunde. Inge Schade überreichte einen Gutschein für eine Sitzbank, „die einen Platz am Dörpshuus finden möge“, und Amtsvorsteher Peter Thomsen hatte einen Gutschein im Gepäck – und zwar für Gartenpflanzen.

„Bürgermeister ist man nur so lange, bis der Nachfolger gewählt wird“, stellte Thomsen fest, „der Titel der Ehrenbürgermeisterin aber bleibt.“ Als gebürtige Hademarscherin, Bürgermeisterin von Nindorf und Amtsvorsteherin des Amtes Hohenwestedt-Land (1998-2012) sei Edith Kühl 2012 die Idealbesetzung für den kommunalpolitischen Chefposten im neuen Amt Mittelholstein gewesen, betonte der Arpsdorfer: „Deine Vernetzung sowohl in Hademarschen als auch in Nindorf und Umgebung hat dazu beigetragen, dass sich das Amt so schnell und harmonisch entwickeln konnte, wie es sich heute präsentiert.“

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