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Seit 25 Jahren für die Senioren im Einsatz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Jutta Kock und Kurt Klöpper freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Nortorf

Gut 30 Prozent der Nortorfer Bürger sind Ü60 und zählen damit zu den Senioren. Das sind insgesamt rund 2000. Deren Interessen werden vom Seniorenrat der Stadt wahrgenommen und vertreten – und das seit 25 Jahren. Das Jubiläum musste natürlich groß gefeiert werden. Die Vorsitzende Jutta Kock und ihr Stellvertreter Kurt Klöpper führten den Erfolg der Arbeit des Seniorenrates vor allem auf die Konstanz und den guten Draht zur Verwaltung der Stadt zurück.

Der Donnerstag in Nortorf gehört den Senioren. Öffentliche Sitzung, Frühstücksveranstaltung, Radtour, Busfahrt – das Monatsprogramm ist prall gefüllt. „Die Leute sollen sichergehen, dass ihnen am Donnerstag etwas geboten wird. So können beispielsweise Arzt-Termine frühzeitig eingeplant werden, ohne dass eine Seniorenratsveranstaltung verpasst wird“, erklärt Jutta Kock. „Es ist wichtig, dass ältere Leute eine Konstanz haben“, betont auch Kurt Klöpper. „Unsere Mitglieder haben die Sicherheit, dass der Donnerstag der Seniorentag ist.“

Dass Ü60-Personen nicht zum alten Eisen gehören, beweisen auch die Themen der Veranstaltungen. Statt kurzweiligem Bingospielen wird zu jeder Frühstücksveranstaltung ein aktuelles Thema angegangen und dementsprechende Fachleute eingeladen. Neben den Donnerstagsveranstaltungen gehören auch die PC-Clubs zum festen Angebot des Seniorenrates. Mit Erfolg führen Kurt Klöpper und Bernd Wommelsdorf Anfänger und Fortgeschrittene in das Medium ein.

Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt und der Verwaltung sei über die Jahre gewachsen. „So, wie es jetzt ist, ist es gut“, sind sich Kock und Klöpper einig. Große Wünsche für die nächsten Jahre haben die beiden nicht.

Gehör verschafft hat sich der Seniorenrat auch bei den örtlichen Märkten. Während des Baus des Nahversorgungszentrum mit Aldi, DM und Edeka wurde eine „Wunschliste“ eingereicht. „Und die wurde auch berücksichtigt“, freut sich Jutta Kock. Auch im Hinblick auf die Famila-Erweiterung will der Seniorenrat seine Vorstellungen einreichen. „Wir werden stark mit einbezogen und unsere Vorschläge werden mit eingeplant“, berichtet Jutta Kock. „Der Seniorenrat hat sich etabliert. An uns kommt keiner vorbei“, betont die 74-Jährige.

Viel Zeit, Kraft und Engagement stecken die ehrenamtlichen Mitarbeiter in ihre Arbeit beim Seniorenrat. Nachwuchs für die Vorstands-Arbeit zu bekommen, ist dabei nicht einfach. „Aber das Problem hat jeder Verein. Ob beim TuS oder bei der Feuerwehr. Die Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen, wird immer geringer“, erklärt Kurt Klöpper. „Dabei kann ich nur jedem empfehlen, bei uns reinzuschnuppern. Ganz ohne Verpflichtungen oder Erwartungen“, meint der 76-Jährige weiter. Die Motivation im Seniorenrat mitzuwirken, beziehen die beiden Nortorfer vor allem durch den Zuspruch der Teilnehmer. „Wenn man sieht, wie fröhlich und erwartungsvoll die Teilnehmer bei uns antreten, dann ist das mehr wert als jedes Wort“, freut sich Jutta Kock.

Auch bei der Feier zum 25-jährigen Jubiläum sei ihre Arbeit gewürdigt worden. „Viele kamen auf uns zu und haben sich bedankt, einige waren sogar enttäuscht, als die Feier nach eineinhalb Stunden vorbei war. Viele wären gern länger geblieben“, berichtet die Vorsitzende. „Der Zuspruch und die herzliche Art untereinander sind schon toll.“

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erstellt am 08.Nov.2014 | 12:46 Uhr

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