3. Handball-Liga der Frauen : Seidel-Verletzung trübt Freude über den Sieg

Musste verletzt ausgewechselt werden: Imke Seidel.
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Musste verletzt ausgewechselt werden: Imke Seidel.

Leichter als gedacht kamen die Drittliga-Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen beim SFN Vechta zu einem 33:24-Erfolg. Einziger Wermutstropfen war das Frustfoul von Lisa Niedfeld an Kropps Imke Seidel.

shz.de von
12. Januar 2015, 06:00 Uhr

Leichter als gedacht entledigten sich die Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen ihrer Aufgabe beim Mit-Aufsteiger in die 3. Liga, dem SFN Vechta. Ohne große Anstrengungen gewannen die Schleswig-Holsteinerinnen in Niedersachsen mit 33:24 (15:10). Die Niederlage im abschließenden Spiel vor der Winterpause gegen den VfL Oldenburg II scheint die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen wenig bis gar nicht aus dem Rhythmus gebracht zu haben. „Meine Spielerinnen haben die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Wir hatten keine Ausfälle. Es war durch die Bank weg eine tolle Vorstellung“, lobte der Coach. Der Auftakt ins Jahr 2015 ist somit geglückt. Nach 14 Begegnungen steht die HSG mit 22:6 Punkten auf Rang vier.

Zwei Akteure, die vielleicht nicht immer im Mittelpunkt stehen, wollte Carstensen explizit hervorheben. Zum einen ist das Imke Seidel. Der Trainer attestierte seiner Rückraum-Schützin eine sehr gute Leistung. Ebenso wie Levke Rohwer auf Linksaußen. Die talentierte Flügelspielerin habe maßgeblich zum Sieg beigetragen. Nicht vernachlässigt werden soll an dieser Stelle die Vorstellung von Spielmacherin Lena Schulz, die fast schon gewohnt souverän Regie führte.
Einziger Wermutstropfen in einer ansonsten unaufgeregten Partie war das Frustfoul von Lisa Niedfeld eineinhalb Minuten vor Schlusspfiff an Imke Seidel, die sich dadurch an der Wurfschulter verletzte. Niedfeld erwischte die Halblinke voll im Arm und riss sie zu Boden. Folgerichtig kassierte Vechtas Spielerin die Rote Karte. Carstensen suchte nach Abpfiff das Gespräch mit Trainerin Birgit Deeben: „Das war wirklich ein bescheuertes Foul“, echauffierte sich Carstensen. Wie schwer sich Seidel bei der Aktion verletzte, war bis Redaktionsschluss unklar.

Unabhängig davon war die Partie in Vechta relativ schnell abgehakt für die Kropperinnen. Froh, im Sturm „Felix“ wieder heil zu Hause angekommen zu sein, konzentriert man sich jetzt auf das Topspiel am kommenden Sonnabend um 19.30 Uhr in der Geestlandhalle. Dann ist der Dritte TSG Wismar zu Gast. Gewinnt die HSG, bleibt sie ganz vorne dabei im Titelrennen. Wismar gab am Sonnabend einen Punkt gegen den MTV Altlandsberg ab. Carstensen: „Wir freuen uns auf dieses Spitzenspiel und hoffen auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.“

HSG Kropp-Tetenhusen: Sacher, Lobstädt – Pahl (2), Jörgensen (3), Seidel (3/1), Lübker, Maier (1), Schulz (7), Machau (7/3), Börnsen (4), Ohm (1), Rohwer (4), Krück, Hansen (1).

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