Sechs Fußmann-Meisterschüler stellen in der Galerie Müllers aus

Galerist Tom Müllers vor dem Lehmpfuhl-Werk „Abendlicht Nordstrand“.
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Galerist Tom Müllers vor dem Lehmpfuhl-Werk „Abendlicht Nordstrand“.

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09. Januar 2015, 15:10 Uhr

Was haben Hans-Joachim Billib, Christopher Lempfuhl, Hermann Reimer, Frank Suplie, Monika Taffet und Till Warwas gemeinsam? Sie alle sind Meisterschüler des Malers und Grafikers Klaus Fußmann, der bis 2005 in Berlin lehrte und in Gelting lebt. Und ihre Bilder hängen alle in der neuen Ausstellung in der Galerie Müllers. Der Titel – „Berlinart III“ – zeigt, dass es nicht die erste Schau dieser Art ist.

Wer die Räume betritt, wird von einem intensiven Farbgeruch empfangen. Nicht etwa, weil frisch gestrichen wurde. Es sind die Ölgemälde von Christopher Lempfuhl: Der Berliner trägt gerne dick auf. Wuchtig türmen sich Grün- und Gelbtöne auf „Abendlicht Nordstrand“. Bis die Farbe auf den neuen Werken richtig durchgetrocknet ist, dauert es eine Weile. Ähnlich hält es Monika Taffet auf einigen Werken. Zum ersten Mal in dieser Runde vertreten ist Hermann Reimer. Laut Galerist Tom Müllers auf künstlerischer Ebene ein „Hans-Dampf in allen Gassen“, gibt es von ihm sowohl Landschaften als auch Stadtszenen, meist in kräftigen Tönen.

Eher verhalten sind die Farben bei Frank Suplie. Von ihm hängen einige Ansichten aus Schleswig in der Galerie. Hans-Joachim Billib hat bei Fußmann-Besuchen in Gelting auch vor Ort gemalt – zum Beispiel ein leuchtendes Rapsfeld. Die Bilder des im April 2013 verstorbenen Realisten wurden von seiner Frau zur Verfügung gestellt.

Einer, der erst im November mit einer Einzelausstellung in dem Rendsburger Kunsthaus vertreten war, ist auch in dem Reigen vertreten: Till Warwas wird bei der Ausstellungs-Eröffnung anwesend sein. Etliche seiner exellenten Stillleben sind Teil der Schau.

>Ausstellung: Berlinart III, bis 1. Februar, Dienstag bis Freitag 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10 bis 14 Uhr, Galerie Müllers, An der Marienkirche

> Eröffnung: Sonntag, 11. Januar, 15    Uhr. Einführung durch Rüdiger Otto von Brocken, Journalist aus Husum.

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