Handball-Oberliga : Schwierige Heimspiel-Premiere

Hohe Hürde: Malte Pieper erwartet mit der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg den Vorjahresdritten Hamburg-Barmbek.
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Hohe Hürde: Malte Pieper erwartet mit der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg den Vorjahresdritten Hamburg-Barmbek.

In der Handball-Oberliga der Männer empfängt Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg mit Hamburg-Barmbek den Vorjahresdritten. Trainer Rainer Peetz kann Bestbesetzung aufbieten.

shz.de von
23. September 2016, 06:00 Uhr

Vor einer schwierigen Heimspielaufgabe steht der Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Handball-Oberliga der Männer. Mit der HG Hamburg-Barmbek ist ein Geheimfavorit auf die Meisterschaft in der „Heidesandhölle“ zu Gast. Anwurf ist am Sonnabend um 16.45 Uhr.

Die Hamburger zeigten schon in der vergangenen Spielzeit, was in ihnen steckt. Nach dem Bronzerang in der Vorsaison strebt man nach höherem und hat sich erheblich verstärkt. Mit Dennis Tretow und Timo Kretschmer stießen zwei Zweitliga erfahrene Akteure des VfL Bad Schartau zu den Hanseaten. Ebenfalls eine erhebliche Verstärkung dürfte auch Jonas Fischer sein, der vielen Rendsburgern noch aus seiner Zeit beim TSV Alt Duvenstedt bekannt sein dürfte und der zwischenzeitlich beim TSV Altenholz höherklassige Erfahrungen gesammelt hat. „Wir wissen, dass es ein überaus schweres Stück Arbeit werden wird“, sagt Co-Trainer Rainer Pohl-Thur: „Barmbek verfügt über einen wurfgewaltigen Rückraum. Wir werden in der Abwehr nicht nur schnell auf den Beinen sein müssen, sondern auch sehr behände offensiv nach vorne arbeiten müssen.“ Die HSG, die mit einer 27:30-Niederlage aus der Kieler Helmut-Wriedt-Halle vom THW II heimkehrte, muss einen Weg finden, die körperliche Unterlegenheit auszugleichen: „Das geht eben nur über Schnelligkeit.“ Immerhin kann Trainer Rainer Peetz Bestbesetzung aufbieten. „Wir hoffen auf eine starke Unterstützung von unserem treuen Publikum“, sagt Pohl-Thur. Die allein dürfte aber nicht ausreichen. Eventuell entstehende Lücken müssen im Kollektiv gestopft werden. „Wir müssen uns untereinander unterstützen“, impft der Co-Trainer seinen Spielern ein.

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