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Landeszeitung

19. August 2017 | 00:11 Uhr

Schwergewichte im Rendsburg Port

vom

Bis zu 166 Tonnen schwere Transformatoren verladen / Tandembetrieb der Mobilkrane verläuft reibungslos

Rendsburg | Auf dem Gelände nebenan hat der Baukonzern Max Bögl mit den Vorbereitungen für den Bau seiner Werkshalle begonnen (wir berichteten). Unterdessen geht am Rendsburg Port der Betrieb weiter: In dem Schwerlasthafen auf Osterrönfelder Boden wurden kürzlich vier Transformatoren mit einem Stückgewicht von bis zu 166 Tonnen verladen. Schwerlasten, für die der Hafen mit einer Flächentraglast von 90 Tonnen pro Quadratmeter optimale Voraussetzungen mitbringt.

Die Transformatoren waren im Auftrag der Spedition Kahl + Jansen GmbH mit dem Binnenschiff "Osar" nach Rendsburg transportiert worden. Der Rendsburg Port war verantwortlich für die Entladung und übernimmt die weitere Lagerung im Hafen. Ziel der Transformatoren ist das Umspannwerk der DB Netz AG in Neumünster. Mit den Maschinen soll die angeschlossene Bahnstrecke versorgt werden.

Der Umschlag erfolgte durch zwei Mobilkrane, die zwei der Transformatoren (jeweiliges Gewicht: 162 und 166 Tonnen) im Tandembetrieb gehoben haben. Wegen der Länge von mehr als acht Metern und Höhe von gut vier Metern erforderte das Verladen viel Fachwissen und Erfahrung der Schwerlastexperten am Rendsburg Port. Die weiteren zwei Transformatoren sind ebenfalls über vier Meter hoch und fünf Meter lang und haben ein Stückgewicht von 75 Tonnen. Voraussichtlich im Oktober erfolgt der Weitertransport nach Neumünster.

Bereits für kommenden Montag erwartet der Rendsburg Port einen weiteren Schwerlastumschlag. Dabei handelt es sich wieder um einen Transformator der Firma ABB, der bei einem Gewicht von 218 Tonnen nur gelöscht werden kann, wenn beide Mobilkrane im Tandembetrieb zusammenarbeiten. Angeliefert wird er auf Auftrag der Spedition Baumann per Binnenschiff aus Bad Honnef. Ziel wird das Umspannwerk von Tennet in Osterrönfeld sein.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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