Jugendhandball : Schwere Aufgaben für Schülp/Westerrönfeld/RD und Owschlag

Peilt einen Sieg an: Westerrönfelds A-Jugend-Trainer Thorsten Hornig (vorne).
Peilt den nächsten Sieg an: Westerrönfelds A-Jugend-Trainer Thorsten Hornig (vorne).

Vor ganz schweren Auswärtsaufgaben stehen die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD und der TSV Owschlag in der Handball-Oberliga der Jugend.

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08. November 2013, 23:28 Uhr

Die HSG, derzeit Tabellenzehnten der männlichen Jugend A, ist beim Tabellennachbarn HC Treia/Jübek (heute, 13 Uhr) zu Gast. Auch der TSV muss auswärts ran. Die Aufgabe beim Tabellenvorletzten der weiblichen Jugend A, MTV Herzhorn (Sonntag, 13.45 Uhr), dürfte keineswegs einfacher sein. Weiter Anschluss an die Spitzengruppe will die HSG Fockbek/Nübbel halten. Der Tabellenvierte ist zu Gast bei der JSG Alstertal/Norderstedt (Sonntag, 14 Uhr) und möchte die kleine Erfolgsserie fortführen.

Männliche Jugend A
HC Treia Jübek – HSG Schülp/W’feld/RD (heute, 13 Uhr)

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD hat vor dem schweren Auswärtsspiel personelle Probleme. „Philip Zeyn und Hendrik Hell sind verletzt. Tjark Strehlow und Ole Petersen leiden unter der Grippe“, sagt Trainer Thorsten Hornig, dem langsam aber sich die Spieler ausgehen. Um zumindest eine einigermaßen spielfähige Mannschaft in Treia an den Start zu bringen, werden Leo Engel und Philipp Kriesten aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen und Joschka Bünger aus der B-Jugend nachrücken. „Für uns ist es ein ganz wichtiges Spiel. Bei einer Niederlage würden wir auf den vorletzten Platz abrutschen“, möchte Trainer Hornig, das aber unbedingt verhindern. Er hat seine Mannschaft noch einmal auf die eigenen kämpferischen Qualitäten hingewiesen und hofft, dass sie diese beherzigen wird.

Weibliche Jugend A
MTV Herzhorn – TSV Owschlag (So., 13.45 Uhr)

Der TSV Owschlag geht mit personellen Problemen in die Partie beim MTV Herzhorn. Mit Marlien Tams, Celine Frahm und Sina Stachowski fehlen Owschlags Trainerin Hilke Oberlöer drei wichtige Spielerinnen im Rückraum. „Wir hatten schon vorher Probleme auf der Rückraummitte“, erklärt die Trainerin. Diese sind zuletzt nicht kleiner geworden. Der TSV, der neben der Oberliga auch in der Bundesliga der weiblichen Jugend A spielt, sieht die Aufgabe in Herzhorn als Vorbereitung auf den kommenden Spieltag in der Beletage. „Wir wollen auf jeden Fall einen Schritt nach vorne machen“, so Oberlöer. Die Herzhornerinnen haben einen großen Umbruch hinter sich und beginnen langsam wieder Fuß zu fassen. Die Aufgabe ist also nicht im Vorbeigehen zu lösen.

JSG Alstertal/N’stedt – HSG Fockbek/Nübbel (So., 14 Uhr)

So richtig weiß Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt die bisherigen Leistungen der JSG Alstertal/Norderstedt nicht einzuschätzen. Sie unterlag beim MTV Herzhorn und besiegte kurz darauf den TSV Owschlag. „Egal, ob Sieg oder Niederlage, fast alle Spiele waren denkbar knapp“, weiß Heldt. „Wir wollen auf jeden Fall den Schwung vom Sieg über Ratekau mit ins Spiel nehmen“, sieht der HSG-Coach durchaus eine Chance, auch in Hamburg zu punkten. Dabei sieht es derzeit bei der HSG Fockbek/Nübbel personell nicht optimal aus. Katja Kurbjuhn, Levke Ohm und Nele Jacob sowie Torfrau Sonja Kock fallen aus.

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