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Landeszeitung

21. Oktober 2017 | 07:51 Uhr

Schwellen sollen Raser ausbremsen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Verkehrsberuhigung im Bussardweg / Gemeindevertreter stimmen für Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Der Bussardweg in Hanerau-Hademarschen war erneut Thema in der Gemeindevertretersitzung. Dieses Mal ging es um verkehrsregelnde Maßnahmen und die Straßenbeleuchtung. Immer häufiger wird der Weg von schweren landwirtschaftlichen Maschinen und Zulieferfahrzeugen als Abkürzung genutzt, die dadurch einige hundert Meter Fahrweg zu den Betrieben in der näheren Umgebung sparen.

Diese Mehrbelastung in dem Wohngebiet blieb nicht ohne Folgen: Neben einer Zunahme der Lärmbelästigung weist die Fahrbahn Risse und Absenkungen auf. Auch an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h wird sich oft nicht gehalten. Der Wegebau- und Umweltausschuss der Gemeinde veranlasste daraufhin den Einbau von zwei Schwellen in der Fahrbahn, die für eine Tempodrosselung sorgen sollen.

Ein weiteres Anliegen der Anwohner des Bussardwegs betraf die Straßenlampen. LED-Leuchten seien eine feine Sache, hieß es in einem Schreiben eines Anliegers. Da diese aber tiefer gesetzt seien als Röhrenlampen, würden sie nur punktuell leuchten und ganze Bereiche nicht mit ihrem Licht erfassen. Die Gemeindevertreter stimmten dem Vorschlag des Wegebau- und Umweltausschusses zu, die Beleuchtung im Zuge der geplanten Ausbaumaßnahmen der Straße im kommenden Jahr zu ändern.

Zum Beschluss standen auch der 1. Nachtragshaushalt sowie die Haushaltssatzung 2014 für die Gemeinde. Durch Veränderungen im laufenden Haushaltsjahr erhöhten sich die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt um je 229 000 Euro von bisher 3 475 000 Euro auf nunmehr 3 704 000 Euro. Im Vermögenshaushalt werden die Einnahmen und Ausgaben um je 292 000 Euro von bisher 632 000 Euro auf nunmehr 925 000 Euro erhöht. Dem stimmten die Vertreter zu. Für das Haushaltsjahr 2014 werden die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt auf je 3 749 000 Euro und im Vermögenshaushalt die Einnahmen und Ausgaben auf je 7710 00 Euro festgesetzt.

Zu Buche schlagen werden im nächsten Jahr die hohen Kosten für das Freibad und den Jugendtreff: „Pro Tag kostet uns das Schwimmbad 1300 Euro“, rechnete Bürgermeister Volker Timm vor. Für den Jugendtreff gab die Gemeinde in diesem Jahr über 50 000 Euro aus. Summen, die die Gemeinde für die Bürger des Ortes gerne ausgebe, denn „Kultur ist uns wichtig und sie ist es uns wert“, betonte der Bürgermeister.

Teuer wird auch die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Hademarschen. Zwar konnten die Kameraden erst im Frühjahr mit dem HLF 20/16 ein neues Allround-Fahrzeug auf technisch neuestem Stand in den Dienst stellen. Doch auch das Löschfahrzeug LF 16/17 aus dem Jahr 1986 ist in die Jahre gekommen und „entspricht in vielen Teilen nicht mehr dem heutigen Anforderungen“, hieß es dazu in der Sitzung. Grundlage für das Beschaffen von Fahrzeugen für die Freiwillige Feuerwehr Hademarschen sei der Feuerwehrbedarfsplan, den die Gemeinde im Juni 2012 beschlossen hatte. Der sieht eine Ersatzbeschaffung bis zum Jahr 2016 vor. Als Nachfolgemodell für das veraltete Fahrzeug ist ein LF 20/16 vorgesehen. Kostenpunkt zirka 270 000 Euro. Mit einer Kreiszuweisung in Höhe von 30 Prozent ist zu rechnen. Aufgrund der Höhe des Preises ist eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Um die Indienststellung bis 2016 gewährleisten zu können, stimmten die Vertreter der Ersatzbeschaffung zu und beschlossen, die dafür nötigen Haushaltsmittel in den kommenden zwei Jahren bereitzustellen.

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