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Landeszeitung

18. November 2017 | 13:25 Uhr

Tierpark : Schweine fühlen sich sauwohl

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein tierisches Vergnügen hatten Kinder und Erwachsene im Tierpark Arche Warder. Die Gäste fühlten sich sauwohl. Denn bei dem Aktionstag drehte sich alles um das Thema „Große Schweinerei“.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Zwei Maskenschweinferkel standen im Mittelpunkt des Interesses bei der „großen Schweinerei“ in der Arche Warder. Sogar ein TV-Team war dabei, als „Kung“ und „Fu“ zum Auftakt des Schweine-Aktionstags die „Ferkelstube“ im Außenbereich bezogen. Starallüren haben die beiden dreieinhalb Monate alten Handaufzuchten, über die schon in London und New York berichtet wurde, offenkundig keine: Nach der Fütterung ließen sich „Kung“ und „Fu“ bereitwillig von jedermann streicheln.

„Die beiden sind super zutraulich, weil sie mit der Hand großgezogen wurden“, erklärte Tierpfleger Knud Mahlmann bei der Fütterung. „Die beiden sind schon fast zu frech“, ergänzte Ina Ziegler, als sie eine halbe Stunde später an der „Ferkelstube“ ihre erste Führung durchs „Schweineland“ startete. Mit dem Hinweis darauf, dass chinesische Maskenschweine allgemein als „frühreif“ und überaus fruchtbar gelten, begann Ina Ziegler ihren Vortrag, während „Kung“ und „Fu“ unter Beweis stellten, dass sie auch den Schweinsgalopp schon einwandfrei beherrschen. Im Laufe der folgenden Stunde erfuhren die Exkursionsteilnehmer auch viel Wissenswertes über die anderen Schweinerassen, die in der Arche Warder ein artgerechtes Zuhause gefunden haben: die schwimm- und tauchfreudigen Turopolje Schweine, die in die dänischen Landesfarben gekleideten Rotbunten Husumer Schweine, die sehr robusten Angler Sattelschweine und die Bunten Bentheimer Schweine. Von den besonders gefährdeten Wollschweinen bekamen die Besucher sogar zwei Unterarten zu sehen: das rote und das blonde Mangalitza Wollschwein.

„Hier haben die Schweine viel Platz zum Wühlen und Wasserflächen zum Suhlen“, erläuterte Ina Ziegler die vorbildlich schweinegerechten Lebensbedingungen im „Schweineland“, „unter den grünen Hügeln befinden sich zudem Schlafhütten, die den Bedürfnissen der Schweine Rechnung tragen.“ Ina Ziegler stellte klar, dass Redewendungen wie „Du dummes Schwein!“ oder „Du Dreckschwein!“ ziemlich unfair sind, wenn man bedenkt, was für intelligente und relativ reinliche Tiere Schweine sind. Als ein Buntes Bentheimer Schwein bei der Begrüßung der Besucher die Stromleitung am Zaun berührte und lautstark quiekend seinen Schreck zum Ausdruck brachte, hatten alle Exkursionsteilnehmern den gleichen Kommentar auf der Zunge: „Du arme Sau!“ Viermal führte Ina Ziegler Besuchergruppen im Laufe des Tages durchs „Schweineland“.

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