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Nach Unfall in Rendsburg : Schwebefähre: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kapitän

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Oberstaatsanwältin Birgit Heß spricht von einem gefährlichen Eingriff in den Schiffsverkehr. Die Ursache ist weiter unklar.

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2016 | 15:46 Uhr

Rendsburg | Nach dem Zusammenstoß zwischen einer Schwebefähre und einem Frachter auf dem Nord-Ostsee-Kanal am 8. Januar ermittelt die Kieler Staatsanwaltschaft gegen den Fährführer.

Die Schwebefähre ist eine wichtige Verbindung zur Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals. Die Fähre wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie aktuell nicht mehr einsatzbereit ist.
 

Es bestehe der Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Montag. Es gehe auch um Körperverletzung - weil bei dem Unglück der einzige Passagier verletzt wurde. Der Fährführer hatte schwere Verletzungen erlitten.

Warum es zu dem Zusammenstoß kam, ist weiterhin offen. Heß zufolge wurde zur Ursachenermittlung die Fähre sichergestellt. Es liefen einige Untersuchungen, um den Grund für die Kollision zu ermitteln.

Unterdessen hat die Rendsburger Landeszeitung eine Petition zum Erhalt der Fähre ins Leben gerufen. Das Bundesverkehrsministerium als zuständige Behörde lässt derzeit prüfen, ob der Bund rechtlich noch verpflichtet ist, den Fährbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Unterzeichner appellieren an das Bundesverkehrsministerium, die Zukunft des technischen Denkmals Schwebefähre zu sichern.

 

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