Owschlag : „Schwalben“ ziehen ins Grüne

Von „Christian“ verwüstet: Der Nadelwald am Ende des Bungerweges in der Owschlager Feldmark.
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Von „Christian“ verwüstet: Der Nadelwald am Ende des Bungerweges in der Owschlager Feldmark.

Der Kindergarten Owschlag richtet eine Waldgruppe ein. Dieses Projekt kündigte Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer in der Einwohnerversammlung an. 30 Bürger nahmen an der Veranstaltung teil.

shz.de von
20. November 2013, 17:39 Uhr

Alle Gemeindestraßen, Gehwege und Wirtschaftswege in Owschlag sollen in einem Investitionskataster erfasst werden. Dadurch will die Gemeinde einen Überblick über deren Zustand und absehbare Reparaturen bekommen. An dieses Vorhaben erinnerte Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer in der Einwohnerversammlung, an der 30 Bürger teilnahmen. Die Anlieger seien gesetzlich verpflichtet, sich an den Kosten zu beteiligen, erklärte sie. Um die Sanierungen zu finanzieren, werde über einen jährlichen Beitrag für alle Land- und Grundstückseigentümer nachgedacht.

In ihrem Bericht über aktuelle Entwicklungen in Owschlag kündigte Ostermeyer außerdem an, dass im Kindergarten „Schwalbennest“ das Angebot zum Februar 2014 erweitert wird. Eine „Waldgruppe“ werde neu eingerichtet. Maximal 18 Mädchen und Jungen werden sich gemeinsam mit zwei Erziehern jeden Tag (7.45 bis 12.45 Uhr) in „ihrem“ Waldstück am Bungerweg versammeln. Wenn das Wetter extrem schlecht oder stürmisch sein sollte, darf die Gruppe in die Räume des Jugendzentrums ausweichen.

Angestrebt werde die Gründung eines Seniorenbeirats in der Gemeinde. Dazu habe es vor einigen Tagen ein erstes Treffen mit Vertretern von Vereinen und Verbänden gegeben. Eine weitere öffentliche Versammlung, an der die Kreisvorsitzende des Seniorenbeirats, Jutta Kock, als Referentin teilnehmen wird, findet am Freitag, 6. Dezember (15 Uhr), im „Seehotel Försterhaus“ statt.

Ein weiteres Vorhaben im nächsten Jahr ist die Ausstattung der Straßenlampen im Ort mit Energiesparleuchten. Für diese Maßnahme seien Zuschüsse beantragt worden, berichtete die Bürgermeisterin. Die Finanzierung sei zwar noch nicht abschließend geklärt, aber auf die Gemeinde kämen voraussichtlich 300 000 Euro an Investitionskosten zu. Allerdings werde die Stromersparnis spürbar sein.

Investieren muss die Gemeinde auch in den Brandschutz. Für die Freiwillige Feuerwehr Norby soll ein neues Fahrzeug angeschafft werden. Zurzeit werden die eingeholten Angebote gesichtet. Insgesamt werde mit Kosten von 120 000 Euro gerechnet.

Das Orkantief „Christian“ schlägt ebenfalls finanziell zu Buche. Die Kosten sowie die Belastung der Bauhofmitarbeiter bei der Beseitigung der Schäden seien hoch. Die Aufräumarbeiten werden nach einer Prioritätenliste erledigt und nach Angaben der Bürgermeisterin noch einige Zeit andauern. Wer Interesse an dem eingesammelten Holz habe, könne sich auf einer Liste des Bauhofes eintragen lassen. Das Holz werde geliefert, sei jedoch nicht ofenfertig, sagte Ostermeyer.

Zum Abschluss der Einwohnerversammlung gab es noch ein Hinweis der Feuerwehr: Hydranten müssen frei von Schnee und Eis gehalten werden, damit die Rettungskräfte im Notfall nicht erst nach den Hydranten suchen müssen, sondern schnell löschen können.


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