Auf uns : Schulprojekt mit einem Star

Andreas Bourani mit den Nortorfer Schülern.
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Andreas Bourani mit den Nortorfer Schülern.

Drei Nortorfer Viertklässler trafen den Sänger Andreas Bourani in „Brasilien“.

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26. Juni 2014, 06:00 Uhr

Dank seines Songs „Auf uns“, den die ARD in Zusammenhang mit ihren Übertragungen der Fußballweltmeisterschaft spielt, ist der Sänger Andreas Bourani derzeit so populär wie nie. Das dachten sich auch drei Viertklässler aus Nortorf, die den Star zum Thema eines Schulprojektes machten und sogar Gelegenheit bekamen, ihr Idol am Strand von „Brasilien“ persönlich kennen zu lernen.

Mit zahlreichen Fragen und auch ein wenig Aufregung im Gepäck trafen Veit Naujoks, Arthur Hofmann und Philipp Majtamal morgens im Schönberger Ortsteil „Brasilien“ ein, von wo das Erste Deutsche Fernsehen die WM-Beiträge des Morgenmagazins sendet. Neben der „Fachsimpelei“ der Fußballexperten und der Spielprognose der Schildkröte „Momario“ sollte die Sendung an diesem Tag noch mit einem ganz besonderen Highlight aufwarten: Der Sänger Andreas Bourani präsentierte seinen aktuellen Hit in einer Akustikversion zum Ende der Sendung. Dass der Star direkt vor Ort war, kam den drei Nortorfer Grundschülern sehr gelegen. Schließlich hatten sie Bourani auserkoren, Thema ihres Schulprojektes zu sein. Hier am Ostseestrand nutzten sie nun die Gelegenheit, ihn direkt zu treffen.

„Wir sollen ein ,Lapbook’ über einen Star anfertigen“, erzählte Veit Naujoks über die gestellte Schulaufgabe. Ein „Lapbook“ ist ein großes aufklappbares Papierblatt, das verschiedene Informationen über ein bestimmtes Thema enthält. Um dieses auch später füllen zu können, hatten sich die Jungen im Vorfeld zahlreiche Fragen überlegt, die sie Andreas Bourani stellen wollten. Zudem planten die Schüler, „ganz gelassen an die Sache heran zu gehen“, doch als es dann zu dem Interview kam, blitzte hier und da doch ein wenig Aufregung hervor. Schließlich trifft man nicht alle Tage einen bekannten Sänger.

Wie alt er sei, wo er herkomme und was sein bisher erfolgreichster Song gewesen sei, Veit, Arthur und Philipp ließen kein Thema aus. Andreas Bourani gab über jede ihm gestellte Frage bereitwillig Auskunft, vor allem, als es um sein Alter ging. Er habe es sich abgewöhnt, seinen Geburtstag zu feiern, „denn man soll Menschen danach bewerten, was sie sind und nicht nach ihrem Alter.“ Das Alter sei ein Vorurteil, wenn man versuche, jemanden einzuschätzen, war sich Bourani sicher.

Am Ende hatten die Schüler wahrscheinlich genügend Informationen für drei „Lapbooks“. Nun mussten sie ausdiskutieren, welche es in ihr Projekt schaffen sollten. Bei einer Sache waren sich Veit, Arthur und Philipp aber sofort einig. „Das war richtig cool, Andreas Bourani hier zu treffen“, freuten sich die Jungen.

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