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Handball-SH-Liga : Schütt verschlägt es die Sprache

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Trainerin der HSG Hohn/Elsdorf moniert bei der Heimniederlage gegen Reinfeld/Hamberge die desolate Chancenverwertung ihres Teams.

Hohn/Elsdorfs Trainerin Sünje Schütt verschlug es beinahe die Sprache, als sie die Statistiken auswertete. Die Chancenverwertung ihrer Mannschaft war einfach desolat. Das war der Hauptgrund für die empfindliche 20:27 (11:14-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger HSG Reinfeld/Hamberge. In der Handball-Schleswig-Holstein-Liga der Frauen verharrt die HSG Hohn/Elsdorf damit auf Rang sieben.

„Wir haben von vierzehn Siebenmetern nur sechs verwandeln können“, haderte Schütt. Zudem konnte ihr Team bei 35 Wurfversuchen gerade einmal 14 Bälle aus dem Spiel heraus im gegnerischen Tor unterbringen. „Wer so sträflich seine Chancen liegen lässt, kann kein Spiel gewinnen“, erklärte die Trainerin, nachdem sie die Sprache wiedergefunden hatte.

An diesem Tag lief bei Hohn/Elsdorf nichts zusammen. Die Abwehr stand alles andere als sicher. Darüber hinaus hatten auch die Torhüterinnen nicht ihren besten Tag. Vorne wurde zwar ganz vernünftig kombiniert. „Was nützen aber die besten Möglichkeiten, wenn sie nicht genutzt werden“, klagte Schütt. Und weil die Gastgeberinnen einfach nicht ins ihr Spiel fanden, gingen die Köpfe nach unten. „Die Mädels haben sich in ihr Schicksal ergeben.“ Ein Verhalten, über das Schütt mit ihren Spielerinnen noch reden wird. In den kommenden Partien erwartet die Trainerin eine ganz andere Einstellung. Sonst dürfte es bei der SG Oeversee die nächste „Klatsche“ geben.

HSG Hohn/Elsdorf: Schütte – Gahnz, Herbst (7/5), Bruhn (3), Ketelsen (1), Plöhn (3/1), Ramm (1), Krippeit, Hagge, Rohwer (4), Sachau-Tinney (1).


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