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Ruderfest : „Schülper-Meile“ mit Super-Stimmung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Technische Hilfswerk baute den Start-Steg in Breiholz. Musik von den Jazzfreunden und vom Feuerwehrmusikzug Jevenstedt sorgte für Stimmung.

Hautnah dran an den Akteuren des E.ON Hanse-Cup waren die zahlreichen Besucher, die am Südanleger der Breiholzer Fähre dem Start des längsten Ruderrennens der Welt entgegen fieberten. Viele Zuschauer nutzen die Möglichkeit, sich die am Ufer aufgebockten Rennboote genau anzuschauen. Sie sahen die Ruderer, die sich mit Laufrunden und Liegestützen auf das Rennen vorbereiteten, bevor sie ihr Boot über die Köpfe in die Höhe wuchteten und durch die Reihen der Zuschauer über einen provisorischen Steg zum Kanal trugen.

Den Steg zum Wasser und einen mobilen Schwimmsteg des Büdelsdorfer Herstellers Alu-Bau, von dem aus die Achter ins Rennen geschickt wurden, hatte das Technische Hilfswerk (THW) schon am frühen Morgen aufgebaut. „Wir sorgen zudem für die Absperrungen“, erklärte Katharina Petersen die Aufgaben der elf THW-Helfer aus Rendsburg und Eckernförde.

Frenetischer Jubel brauste auf, als die Achter aus Deutschland, Großbritannien, USA und Polen das Rennen aufnahmen. Als die Boote Richtung Schülp bei Rendsburg aus dem Blickfeld verschwanden, machten sich viele Zuschauer mit Fahrrädern, Motorrädern und Autos schnell auf den Weg zum Zieleinlauf.

Tolle Stimmung herrschte wie schon in den vergangenen Jahren an der „Schülper Meile“: Zahlreiche Fans bejubelten die Achter bei der Vorbeifahrt. Schon hier, nach fünf von 12,7 Kilometern, lag der Deutschland-Achter klar in Führung. „In Schülp hat man schon ein klares Bild, wie sich das Rennen entwickelt“, stellte Udo Irschik aus Hohenwestedt fest. „Aber wer gewinnt, ist zweitrangig für uns“ sagte seine Frau Regina. Das Paar kommt seit Jahren zum E.ON Hanse Cup, immer nach Schülp. „Hier ist es familiär, nicht kommerziell, einfach richtig nett.“

Dafür sorgen die „Jazzfreunde Schülp am Nord-Ostsee-Canal“, die auch in diesem Jahr wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt hatten. Kaffee, Kuchen, Bier und Bratwurst wurden angeboten, der Feuerwehrmusikzug Jevenstedt spielte, und der Rennverlauf konnte auf einer Videowand verfolgt werden.

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