zur Navigation springen

Faustball-Bundesliga : Schülper Faustballerinnen vor dem Abstieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach zwei Niederlagen hat der TSV nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Zufrieden konnten die Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp nicht sein. Zwar hatten sie am vorletzten Spieltag sowohl gegen den VfK Berlin als auch gegen den SV Moslesfehn eine ordentliche Leistung abgeliefert, aber am Ende standen sie mit leeren Händen da. Jeweils mit 2:3 waren die Schülperinnen unterlegen und hat nun nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Dazu bedarf es zweier Siege am 23. Februar gegen den Tabellenvierten VfL Kellinghusen und gegen den Meisterschaftsanwärter Schneverdingen. Zudem muss der TSV auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

TSV Schülp – VfK 01 Berlin 2:3

Weil Trainer Sören Nissen selber aktiv war, sprang Rouven Schönwandt kurzerhand als Coach ein. Ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf hätte dem TSV neue Hoffnung im Tabellenkeller gegeben. Und die Schülperinnen starteten bestens. Angetrieben von einer gut aufgelegten Angreiferin Kim Reimers ging der erste Satz an den TSV (11:5). In der Folge fanden die Berlinerinnen besser ins Spiel und nach vier Sätzen (jeweils 11:9) musste der letzte Durchgang die Entscheidung bringen. Hier war es VfK-Angreiferin Birgit Hoppe, die dem Satz ihren Stempel aufdrückte und die Partie schließlich zu Gunsten ihrer Mannschaft entschied (11:6).

SV Moslesfehn – TSV Schülp 3:2

Die Partie gegen Berlin hatte Kraft gekostet und so war die Frage, was der TSV im anschließenden Duell mit dem SV Moslesfehn noch zuzusetzen hatte. Doch die Schülperinnen hatten nichts mehr zu verlieren und spielten befreit auf. Die Abwehr stand und die Angreifer punkteten. Mit ein wenig Mithilfe der Gastgeberinnen, die im Angriff zunächst zu viele Fehler produzierten, ging der erste Satz mit 11:8 an den TSV. Ebenso deutlich glich der SV aber aus und entschied den zweiten Durchgang mit 11:7 für sich. Aber die Gäste bewiesen Moral und holten nach großem Kampf Satz drei (12:10). Doch Moslesfehn drehte nun auf und wechselte im Angriff die Positionen durch, um die kurz gespielten Bälle besser in den Griff zu bekommen. Eine taktische Maßnahme, die von Erfolg gekrönt war. Der Schülper Angriff kam nun kaum noch durch die gegnerische Abwehr. Nach dem Satzerfolg (11:8) musste erneut der fünfte Durchgang herhalten. Nun aber war der Widerstand der Schülperinnen gebrochen und Kraft und Konzentration ließen nach. Vier halblange Bälle gingen durch die Mitte, dazu gesellten sich Fehler im Angriff, und die Gastgeber zogen schnell davon. Schülp kämpfte sich beim Stand von 2:8 noch einmal heran, doch der Punkterückstand erwies sich als zu groß.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 05.Feb.2014 | 06:11 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen