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Handball-Oberliga der Männer : Schülper Angriff kommt nach der Pause immer besser in Fahrt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Durch einen 33:31-Erfolg über den TSV Kronshagen hat die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD ihren Platz in der Spitzengruppe der SH-Liga gefestigt. Bester Werfer bei der HSG war Jens-Christian Woldt mit 13 Toren.

Für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg hieß es am Sonnabend: den TSV Kronshagen geschlagen, einen Platz in der Spitzengruppe der SH-Liga gesichert, Ziel erreicht. Füße hoch? Eine Pause sieht der Spielplan in den Herbstferien zwar vor, aber frei haben die Handballer um Trainer Volker Paul deshalb nicht. Das 33:31 (15:14) war zwar anstrengend und wichtig, aber kein Sieg, auf dem sich ausgeruht werden kann. Vielmehr bleibt auch in und nach der Herbstpause großes Engagement gefragt. Das verhalf der HSG im Heimspiel gegen die bis dato ungeschlagenen Randkieler zum Sieg und sorgte dafür, dass beide Teams sich nun mit 8:2 Punkten knapp hinter der HSG Eider Harde und der HSG Ostsee (beide 9:1) in der Spitzengruppe aufhalten. Für Kronshagen waren es indes die ersten Punktverluste.

Vom Start an entwickelte sich ein umkämpftes Spiel auf gutem SH-Liga-Niveau. Und wie es für eine Topbegegnung typisch ist, konnte sich in der gesamten ersten Halbzeit keine Mannschaft nennenswert absetzen, die Führungen wechselten munter hin und her. Auf Kronshagener Seite traf mit Fabian Cohrt ein ehemaliger Westerrönfelder mit neun Toren am besten. Wie sein Bruder Christopher und Finn Dethlefsen spielte Cohrt bereits für die HSG. „Gegen Fabian und Tom-Felix Kneip mit acht Toren waren meine Verteidiger häufig nur zweiter Sieger“, gab Volker Paul zu, doch die Abwehr stabilisierte sich im zweiten Durchgang mit Mark Walder und Christoph Sawitzki im Mittelblock.

Erst jetzt gelang es den Hausherren, sich nach und nach abzusetzen, und wie so viele Male zuvor spielte dabei Jens-Christian Woldt eine Hauptrolle. Das Rückraum-Ass weiß nach wie vor ganz genau, wie man es im gegnerischen Tor klingeln lässt. Gegen Kronshagen traf er 13 Mal, der Halbrechte Niklas Ranft steuerte sieben Treffer bei. „Unser Angriff wurde in der zweiten Halbzeit immer konsequenter und Andreas Tietjens steigerte sich im Tor“, freute sich Paul. Sein Team hatte bereits zehn Minuten vor dem Abpfiff die Weichen auf Sieg gestellt und führte mit 27:24. Auch die Manndeckung Woldts und Ranfts in der Schlussphase brachte Kronshagen nichts Zählbares mehr ein und der HSG die Erkenntnis, in diesem Jahr erneut eine gewichtige Rolle um den Meistertitel spielen zu können. Beweisen muss sie es nun nach der Herbstpause.

HSG Schülp/W’feld/RD: Tietjens, Treziak – Pieper (6/1), Ranft (7), Woldt (13/5), Petriesas, Hartwig, Sawitzki, Walder (3), Kohnagel (1), Reick (1), Cardis (1) Seehase (1).

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