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Handball : Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg kassiert die nächste hohe Niederlage

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer war die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg beim HSV Hamburg II chancenlos. 26:36 (12:18) hieß es nach 60 Minuten aus Sicht der Gäste. Es war bereits die vierte hohe Niederlage für die HSG in dieser Saison.

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg entwickelt sich in der Handball-Oberliga der Männer zum Spezialisten für hohe Niederlagen. Wenn sie verliert – dann richtig. Zuvor setzte es gegen den FC St. Pauli, die SG Flensburg-Handewitt II und den DHK Flensborg „Klatschen“, am Sonnabend folgte mit dem 26:36 (12:18) beim HSV Hamburg II bereits die vierte der laufenden Saison. „Ich weiß nicht, woran es liegt, dass wir jeweils so hoch verlieren. Mit Sicherheit aber mit daran, dass jeder Gegner in diesen vier Spielen deutlich besser war als wir“, konstatierte HSG-Trainer Gunnar Kociok.

Bereits auf dem Hinweg gab es Probleme. Ein defektes Auto musste zurückgelassen werden, sodass es nur ins Bild passte, dass die HSG nicht in Schwung kam. Hamburg begann hellwach, hochmotiviert, körperlich hart und vor allen Dingen sehr lauffreudig. „Damit haben wir leider oft Probleme. Unser Laufverhalten reicht nicht dazu aus, das zu verteidigen“, urteilte Kociok. Sein erhofftes Erfolgsrezept, damit es gar nicht erst zu vielen Tempogegenstößen kommt: diszipliniertes Spiel ohne viele Fehler. Ein Schnitt von 25 Ballverlusten sei laut Kociok für sein Team nötig, um siegreich zu sein, in Hamburg waren es 41. Unterstützt vom guten französischen Junioren-Nationalkeeper Max Henri Herrmann brannte der HSV II ein Gegenstoßfeuerwerk ab. Über 6:2 und 11:5 zogen die Hamburger bis zur Pause auf 18:12 davon. Zehn Tore waren es bereits beim 23:13 und blieben es bis zum Schluss. Kociok: „Da hätten wir nur etwas ausrichten können, wenn wir eingespielt wären. Leute wie Janek Fisch, Niklas Ranft oder Fabian Cohrt sind aber noch nicht so ins Spiel integriert, wie wir es bräuchten. So wird es häufig nur Stückwerk, was wir zeigen, denn im Handball kommt es auf die Feinabstimmung an.“

In der kommenden Woche sollte eine Niederlage, und vor allem eine hohe, ausgeschlossen sein. Dann geht es zum Schlusslicht der Oberliga, zur SG Hamburg-Nord. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel, danach müssen wir nach Ellerbek und Dithmarschen. Wir haben noch viel zu tun, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so Kociok.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Töllner, Burchert – Moreau (1), Hohnsbehn (1/1), Schrader (4/1), Jüschke (1), Fisch (2), C. Cohrt (3), Woldt (3), Seehase, Cardis (3), F. Cohrt (2), Ranft (5), Schöler (1).

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