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Handball-Kreisoberliga : Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg III vergibt große Chance

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger Teams erleben ein schwarzes Wochenende und kassieren ausschließlich Niederlagen.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 23:53 Uhr

Es war ein ganz schwarzes Wochenende für die Teams aus dem Rendsburger Umland in der Handball-Kreisoberliga der Männer. Nicht eine der fünf Mannschaften konnte einen Sieg erringen. Ganz bitter war die Niederlage für den Büdelsdorfer TSV, der zur Pause noch deutlich mit 21:14 gegen Gut Heil Neumünster führte und am Ende mit 32:33 doch noch das Nachsehen hatte.

Am Tabellenende mussten die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD III und der TSV Owschlag erneut Niederlagen hinnehmen und überwintern nun auf den beiden Abstiegsplätzen. Da aber der Rückstand zum rettenden Ufer noch nicht so deutlich ist, kann in der Rückserie noch viel passieren. In den Kampf an der Tabellenspitze wird hingegen kaum ein Team aus dem Rendsburger Umland eingreifen können.

HSG Schülp/W/RD III – HSG Horst/K’reihe II 17:27 (9:12)

Das Schlusslicht verpasste eine große Chance, sich vom Tabellenende zu lösen. In der ersten Halbzeit konnte Schülp den 2:5-Rückstand beim 7:7 (18.) noch einmal ausgleichen. Doch kurz vor dem Wechsel setzten sich die Gäste wieder auf 12:9 ab. „Wir wollten den Gegner im zweiten Spielabschnitt mit Tempo unter Druck setzen, haben aber dabei zu viele technische Fehler gemacht und Bälle verloren“, haderte Schülps Trainerin Julia Zeiske. Die Gäste bauten die Führung über 20:15 (46.) und 24:17 (51.) auf 27:17 aus.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD III: Fisch (5), Sievers (4), Jahn (4), Schrader (2), Dreller und Grubbe (je 1).
 

HSG Hohn/Elsdorf III – SG Bordesh./Brügge II 30:33 (16:18)

Zwar zeigte sich die HSG Hohn/Elsdorf III gegenüber den vergangenen Wochen verbessert, doch zu einem Sieg reichte es trotzdem nicht. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir konnten den 16:18-Pausenrückstand in ein 20:18 umwandeln, doch wir konnten uns einfach nicht lösen“, erklärte Hohn/Elsdorfs Steffen Schütt. Beim Zwischenstand von 30:31 in der 58. Minute machte die HSG Hohn/Elsdorf auf, um nach dem Motto „alles oder nichts“ das Spiel noch zu drehen. Das Vorhaben aber scheiterte kläglich und so hieß es schließlich 30:33 aus Sicht der HSG.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf III: Katzmann (10), Dresen (4), Höppner (4), K. Thomsen (3), Steen (3), Kolb (3), Buhmann, Schütt, Embke und L. Thomsen (je 1).
 

Büdelsdorfer TSV – Gut Heil Neumünster 32:33 (21:14)

Der Büdelsdorfer TSV, nur mit acht Spielern angetreten, begann überaus engagiert und mit hohem Tempo. In den ersten 30 Minuten wurde der Gast überrannt. Das 21:14 zur Pause war hochverdient. „Im zweiten Spielabschnitt wollten wir so weitermachen, doch wir wurden durch Zeitstrafen immer wieder ausgebremst“, erklärte BTSV-Betreuer Jan Schwarz, dessen Team phasenweise nur noch mit drei Spielern auf dem Feld stand. Die Gäste nutzten die Chance, drehten die Partie und schafften in der Schlussminute den 33:32-Siegtreffer.

Tore für den Büdelsdorfer TSV: Rönnau (10), Palkus (6), Struve (6), Wilhelm (5), Spremberg (4) und Lambrecht (1).
 

TSV Owschlag – MTV Herzhorn II 24:29 (10:15)

So groß war der Unterschied zwischen dem Tabellenführer aus Herzhorn und dem TSV Owschlag nicht. Bis zur 24. Minute hielt der TSV mit 9:11 noch Anschluss. Erst kurz vor der Pause setzte sich der Spitzenreiter mit 15:10 ab. „Irgendwie fehlte in der zweiten Halbzeit der letzte Kick, um diesen Rückstand zu verringern“, sagte Owschlags Coach Andreas Eckner. Zumindest konnte sein Team die Schlappe im Rahmen halten.

Tore für den TSV Owschlag: Schmidt-Vollgraf (7), Book (4), Seemann (4), Sasse (3/2), Bensch (3), Tauber (2) und Schwarz (1).


Münsterdorfer SV – HSG 91 Nortorf 32:25 (19:14)

Die HSG 91 Nortorf brachte sich selbst durch unnötige Diskussionen mit den Schiedsrichter um ein besseres Ergebnis. Bis zur 20. Minute war die Partie beim Stand von 10:9 offen. „Wir haben dann unnötig mehrere Zeitstrafen wegen Meckerns kassiert und standen teilweise in doppelter Unterzahl auf dem Feld“, sagte HSG-Coach Roland Schulze. Die Hausherren ließen sich dieses Angebot nicht entgehen und setzten sich zur Pause auf 19:14 ab. Die HSG 91 erkämpfte sich zwar im zweiten Durchgang einige Chancen, konnte aber auch die besten davon nicht in vollem Umfang nutzen. Beim 15:24 (40.) war die Messe endgültig gelesen.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Rumpf (6), Ahlrich (4), Fahrenbach (3), Pohl (3), Rhode (3), Harbs (3), Späth (2) und Förster (1).

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