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Handball-SH-Liga : Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg fehlt noch ein Sieg zur Meisterschaft

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem klaren 40:25-Erfolg bei Henstedt/Ulzburg II kann die HSG am Sonnabend den Titel einfahren.

So wichtig der Sieg der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gegen den SV Henstedt/Ulzburg II am Sonnabend war, so souverän gestalteten Volker Pauls Spieler ihn. Beim 40:25 (18:13) blieb nur eine Frage offen: Kann die HSG die starke Form noch eine Woche konservieren und im letzten Spiel gegen die HSG Tarp/Wanderup Meisterschaft und Aufstieg perfekt machen?

Schlagen die Leistungsträger genauso ein wie gegen Henstedt/Ulzburg, dann besteht eine gute Chance darauf, dass es ausreichende Gründe zum Jubeln geben wird. Im Sportzentrum Maurepass ließ keiner der Westerrönfelder ein notwendiges Engagement gegen den Tabellenvorletzten und Absteiger vermissen. Niklas Ranft begann die Partie überragend und war somit auch ein wenig selbst schuld daran, dass ihn der Gegner nach vier Toren beim Stand von 5:2 den Rest des Spiels in Manndeckung nahm. Dass so eine Manndeckung zwar einzelne Spieler in ihrem Gestaltungsspielraum einengen kann, dafür aber die restlichen mehr Platz zur Verfügung gestellt bekommen, stellte Patrick Petriesas eindrucksvoll unter Beweis. Über die gesamte Spieldauer erzielte er 15 Tore.

Bis kurz vor der Halbzeitpause allerdings ließen sich die Henstedter nicht abschütteln. „Wir waren in der Abwehr und bei vielen Angriffsaktionen unkonzentriert“, monierte Volker Paul, dass der SV mit 15:13 auf Tuchfühlung blieb. Erst die Schlussphase der ersten Halbzeit brachte etwas Entspannung, als Westerrönfeld drei Tore in Folge gelangen. Damit war der Bann gebrochen und der Gastgeber konnte dem eventuellen SH-Liga-Meister nicht mehr gefährlich werden. In der 44. Minute stand es 28:18 und in der Folge verteilte Paul die Spielanteile, experimentierte taktisch und richtete den Blick auf das nächste Wochenende. Als sicherer Zweiter wird die HSG wohl eine Relegation spielen dürfen oder im Fall des Nichtabstiegs des THW Kiel II aus der 3. Liga sogar direkt aufsteigen. Auf so etwas hoffen möchte der Trainer aber nicht. „Wenn wir gewinnen, sind wir Meister – also wollen wir gewinnen!“, so Paul.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Tietjens, Martensen – Moreau, Hartwig (4), Pieper (8), Jüschke, Petiresas (15), Woldt (2), Seehase, Hannemann (3), Cardis (1), Ranft (5).

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