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Handball-SH-Liga der Männer : Schülp/Westerrönfeld/RD will den ersten Derby-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer empfängt der Tabellendritte HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg das Schlusslicht TSV Alt Duvenstedt. Das Hinspiel hatten überraschend die Gäste gewonnen.

Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Das hat auch die Hinrunde in der Handball-SH-Liga der Männer gezeigt, als das derzeitige Schlusslicht TSV Alt Duvenstedt den aktuellen Tabellendritten HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg mit 32:31 bezwungen hatte. Und auch gegen die HSG Eider Harde hatte Schülp/Westerrönfeld/RD das Nachsehen (31:35). Umso mehr strebt das Team von Trainer Rainer Peetz am Sonnabend (16.45 Uhr, Heidesandhalle) im Rückspiel gegen den TSV Alt Duvenstedt nun den ersten Derby-Sieg an.

Für die Gastgeber geht es nicht nur ums Prestige, sondern auch um zwei wichtige Punkte und um Wiedergutmachung nach der überraschenden 27:30-Niederlage in der Vorwoche bei der HSG Tarp/Wanderup. „Wir müssen die technischen Fehler minimieren. Und anders als in Tarp müssen wir bei Ballverlusten uns schneller rückwärts orientieren“, erwartet Westerrönfelds Co-Trainer Rainer Pohl-Thur in dieser Hinsicht eine deutliche Steigerung von seinen Spielern. Ein Manko bei der Niederlage in Tarp war auch das individuelle Verhalten einzelner Spieler. „Gegen Alt Duvenstedt müssen wir wieder als Mannschaft agieren. Einzelaktionen bringen nichts ein“, hat Pohl-Thur seinen Jungs noch einmal eingeimpft. Für den Alt Duvenstedter Trainer Dirk Schlegel ist klar: „Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD wird richtig heiß auf uns sein. Denen liegt die Hinspielniederlage ebenso wie die Niederlage vom letzten Wochenende noch quer.“

Doch auch Schlegel möchte dringend den Sieg. „Wir hatten im Heimspiel gegen die HSG Marne/Brunsbüttel eigentlich zwei Punkte gegen den Abstieg eingeplant. Die müssen wir jetzt woanders holen“, sagt der TSV-Coach. Vielleicht kann die Pleite gegen Marne durch einen überraschenden Erfolg im Derby kompensiert werden. Verzichten müssen die Gäste weiterhin auf Tim Dau (Mittelhandbruch). „Dafür müssen andere in die Bresche springen“, fordert Schlegel, der von seinen Rückraumspielern Christian Eichstädt und Sascha Schwarz sowie Kreisläufer Dany Jüschke verlangt, dass sie mehr Verantwortung übernehmen.

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