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Handball-Kreisoberligen : Schülp/Westerrönfeld/RD II misslingt die Generalprobe für das Finale

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am vorletzten Spieltag der Handball-Kreisoberliga der Männer kam die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD II nicht über ein 29:29 gegen Herzhorn II hinaus. Schlusslicht HSG Eider Harde III gewann das Derby gegen den TSV Alt Duvenstedt II mit 35:34.

Am letzten Spieltag kommt es in der Handball-Kreisoberliga der Männer zum großen Showdown um den Aufstieg in die Landesliga zwischen der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II und dem SC Gut Heil Neumünster. Die Generalprobe für den Aufstiegs-Gipfel verlief für die HSG allerdings durchwachsen. In eigener Halle kam das Team von Trainer Arne Backhaus nicht über ein 29:29 (14:17) über den MTV Herzhorn II hinaus. Nach gutem Start leisteten sich die Gastgeber zwischen der 20. und 29. Minute einen Blackout, erzielten in dieser Phase kein Tor und mussten Herzhorn auf 17:14 ziehen lassen. Nach dem Wiederanpfiff kämpfte sich die HSG in die Partie zurück und rettete immerhin das Unentschieden. „Letztlich hat uns die Hereinnahme von Kreisläufer Finn Reick dabei geholfen“, sagte Backhaus, dessen Team vor dem Finale einen Punkt Vorsprung auf den SC Gut Heil Neumünster. Die Neumünsteraner hatten ihrerseits wenig Probleme bei der HSG Horst/Kiebitzreihe II und feierten einen überzeugenden 39:26-Sieg. Im Kreisderby setzte sich Schlusslicht HSG Eider Harde III mit 35:34 (19:19) gegen den TSV Alt Duvenstedt II durch. „Eigentlich hatte die Partie keinen Sieger verdient“, gestand Eider Hardes Abteilungsleiter Sönke Kolb ein. Für die Gastgeber, die bislang keine gute Saison gespielt hatten, war es ein versöhnlicher Abschluss von den eigenen Fans. Dementsprechend zufrieden war man mit dem Ergebnis. Das konnte man von Gäste-Coach Torben Kutschke nicht sagen. „Wir waren von Beginn an in Angriff und Abwehr schlecht“, kritisierte Kutschke das unkonzentrierte Spiel und undisziplinierte Verhalten seiner Spieler. Eine Niederlage musste auch die HSG 91 Nortorf gegen die SG Bordesholm/Brügge II mit 27:33 (13:15) hinnehmen. „Wir hätten den Tabellenzweiten durchaus noch länger ärgern können“, sagte Nortorfs Trainer Thies Ahlrichs mit Blick auf den Spielverlauf. Nach schwachem Start (5:10) fanden die Gastgeber ihren Rhythmus und konnten die Partie bis in die Schlussphase offen gestalten. Doch nach dem 23:24 (48.) fiel die HSG nach und nach zurück. Ahlrichs: „Wir haben uns am Ende zu viele Fehler erlaubt.“

In der Handball-Kreisoberliga der Frauen setze sich die HSG 91 Nortorf gegen den SV Tungendorf deutlich mit 33:22 (21:6) durch. „Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt“, schwärmte HSG-Trainer Mario Schlüter angesichts des 21:6 zur Pause. Im zweiten Durchgang ließ die Konzentration bei den Gastgeberinnen aber merklich nach. Nach den 25:9 (36.) war die Luft raus, Tungendorf konnte den Rückstand bis zum Abpfiff auf elf Tore verkürzen.

Männer
HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II – MTV Herzhorn II 29:29 (14:17)

Tore für die HSG S/W/RD: Hornig (6/2), Hennings (5/1), Kühl (3), Engel (3), Hansen (3), Bünger (3/1), Stump (2), Sievers (2), Reick (2).

HSG 91 Nortorf – SG Bordesholm/Brügge II 27:33 (13:15)

Tore für die HSG 91 Nortorf: F. Reese (11), Siebken (4), Lang (4), Klindt (3), Stricker (2), Harbs, Rohwer, Schoon (je 1).

HSG Eider Harde III – TSV Alt Duvenstedt II 35:34 (19:19)

Tore für die HSG Eider Harde II: Moll (14), Thomsen (4), Thomas (4), Höhling (3), Kolb (3), Mees (3), Stolley, Höppner (je 2).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt II: Boock (6), Höpfner (6), Kossek (6), Reick (5), Reese (4), Moch (3), Vaupel, Sieck-Pahl, Nickel, Struve (je 1).

Frauen
HSG 91 Nortorf – SV Tungendorf 33:22 (21:6)

Tore für die HSG 91 Nortorf: Böhmfeld (10/8), Albrecht (5), Hildebrandt (4), K. Fock (3), Wittmaack (2), Clausen (2), Stoffers (2), Voss (2), Wollny, Franck, Reese (je 1).

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