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Handball-Oberliga der Männer : Schülp/Westerrönfeld/RD fegt St. Pauli aus der Halle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer feierte die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD gegen den FC St. Pauli einen 33:23-Kantersieg. Überragender Spieler bei den Gastgebern war Jens-Christian Woldt mit 16 Treffern.

„Unsere Entwicklung ist positiv und soll positiv weitergehen“, sagte Trainer Gunnar Kociok über seine HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg vor dem Spiel in der Handball-Oberliga der Männer gegen den FC St. Pauli. Seine Mannschaft ließ am Sonnabend den Worten Taten folgen und fegte den Kiezclub mit 33:23 (15:12) aus der Heidesandhalle. Damit entfernt sich die HSG nach und nach von der Abstiegszone. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass es momentan so gut läuft“, strahlte Kociok nach dem Kantersieg, der fast den Torabstand vom 18:30 aus dem Hinspiel egalisierte.

Das Spiel begann aber alles andere als gut. St. Pauli startete wie entfesselt und lag schnell mit 6:2 vorn. Bereits nach drei Minuten hatte Kociok die Nase voll und traf erste personelle Entscheidungen. Philip Moreau durfte zwar anfangen, musste aber schnell wieder auf die Bank. „Er hatte die falsche Einstellung, das war nur Rumgeeiere. Gerade die ersten Aktionen zeigen, wie man an dem Tag drauf ist und da musste ich handeln“, erklärte der Trainer. Außerdem stellte er die Deckung von 6:0 auf 5:1 um. Alle diese Maßnahmen fruchteten. Schon zur Pause lag die HSG mit 15:12 vorn und die Westerrönfelder konnten sich darüber freuen, einmal mehr auf Jens-Christian Woldt bauen zu dürfen, der zehn der 15 Treffer erzielt hatte. „Er war der Mikkel Hansen von Westerrönfeld. Oder der Karabatic, egal“, lachte Kociok. Außerdem ganz groß: Nils Martensen im Tor. Über das gesamte Spiel verteilt hielt er 29 Würfe, was ein überragender Wert ist. „Er ist immer so bescheiden, wenn man ihn lobt, aber diesmal muss er das nicht. Das war ein wunderbares Spiel von ihm“, freute sich Kociok.

Woldt legte in der zweiten Hälfte noch sechs Treffer nach, um gemeinsam mit seinen Nebenleuten das Ergebnis auf die beim 2:6 noch ungeahnte Höhe zu treiben. Dabei konnte auch Neuzugang Niklas Ranft mit fünf Toren glänzen, außerdem machte Dany Jüschke seine Sache sehr gut auf der Kreisposition. „Eigentlich hatten wir noch den Ehrgeiz, den direkten Vergleich zu gewinnen, aber das hat nun nicht auch noch geklappt. Es war schon Wahnsinn, in 40 Minuten 14 Tore aufzuholen. Das war toll anzusehen und macht Lust auf mehr“, strahlte Kociok.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen – Moreau, Hohnsbehn (1), Schrader (4/2), Jüschke (3), Fisch, C. Cohrt, Petriesas (1), Woldt (16/3), Cardis, F. Cohrt, Ranft (5), Dethlefsen (3).

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