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Handball-SH-Liga der Männer : Schülp/Westerrönfeld/RD baut auf Heimstärke

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer will die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD mit einem Heimsieg gegen den TSV Mildstedt ihre vagen Titelchancen wahren. Einen Ausrutscher darf sich die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz nicht mehr erlauben.

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg hat trotz des Sieben-Punkte-Rückstandes gegenüber Spitzenreiter HSG Ostsee N/G den Kampf um die Meisterschaft in der Handball-SH-Liga der Männer noch nicht aufgegeben. Die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz darf sich allerdings keinen Ausrutscher mehr erlauben. Deshalb ist ein Sieg im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TSV Mildstedt am Sonnabend (16.45 Uhr) Pflicht.

Die Nordfriesen sind wie die Gastgeber in diesem Jahr noch ungeschlagen. Nach drei Siegen gab es jüngst gegen die HSG Marne/Brunsbüttel aber „nur“ ein 37:37-Unentschieden. „Wir unterschätzen den TSV Mildstedt auf keinen Fall“, sagt Schülp/Westerrönfelds Co-Trainer Reiner Pohl-Thur. Dreh- und Angelpunkt bei den Mildstedtern ist Mario Petersen. Der zweitligaerfahrene Rücksraumstratege ist nicht nur Vollstrecker, sondern bedient auch seine Mitspieler sehr gut. „Seine Kreise gilt es einzuengen“, fordert Pohl-Thur. Doch die Gastgeber sind gut beraten, sich nicht nur auf Petersen zu konzentrieren. Beim Remis gegen Marne unterstrich beispielsweise Thore Jess mit 13 Treffern seine Torgefährlichkeit.

Die HSG wird sich auch gegen die 3:2:1-Deckung der Mildstedter etwas einfallen lassen müssen. Die ist sehr schnell auf den Beinen und agiert offensiv sehr effektiv, bestraft Ballverluste umgehend. „Gegenüber unserem Sieg bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen müssen wir unbedingt unser Rückzugsverhalten verbessern, um nicht ausgekontert zu werden“, mahnt deshalb Pohl-Thur. Die Peetz-Schützlinge gehen aufgrund der jüngsten Erfolge aber mit viel Selbstvertrauen in die Partie, zumal das Hinspiel mit 37:32 gewonnen wurde. Und sie bauen auf ihre Heimstärke. Vor zwei Wochen musste Spitzenreiter HSG Ostsee N/G erkennen, dass es schwer ist, die Punkte aus der Heidesandhalle mitzunehmen. Beim 28:29 trat der Tabellenführer die Heimreise mit leeren Händen an.

Personelle Probleme hat Peetz nicht. Alle Spieler sind fit, so dass die HSG in Bestbesetzung in dieses wichtige Spiel gehen kann.

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