zur Navigation springen

Handball : Schülp/W’Feld/Rendsburg mit Mühe – Kociok war’s egal

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem Arbeitssieg ist die HSG in die dritte Runde des HVSH-Pokals eingezogen.

Der Einzug in die dritte Pokalrunde auf HVSH-Ebene hat für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gerade mal so geklappt. Standesgemäß war das 35:31 (14:12) des Oberligisten beim zwei Ligen tiefer antretenden SZOWW am Mittwoch nicht gerade, auch wenn Gunnar Kociok das anders sieht. „Im Prinzip ist mir das egal, solange wir gewinnen. Nur weil es ein Landesligist ist, müssen wir nicht zwölf Toren mehr werfen“, sagte der Trainer am Tag nach dem Pokalsieg.

Die Ohrstedter hatten sich für das von der Papierform her ungleiche Duell etwas einfallen lassen, um die HSG zu überraschen. Sie setzten nicht nur auf eine offensive Abwehr, sondern agierten im Angriff permanent mit sieben Feldspielern und ohne Torhüter. So etwas kann ziemlich in die Hose gehen, tat es aber gegen Westerrönfeld nicht. „Wir haben immer wieder Chancen liegengelassen und konnten eigentlich selten mal angreifen, bevor die ihren Keeper wieder drin hatten“, resümierte Kociok. Sein Team führte früh mit 6:2, konnte sich danach aber nicht entscheidend absetzen. Nach der knappen Pausenführung von 14:12 gerietWesterrönfeld sogar mit 15:17 ins Hintertreffen, bevor das Spiel dann doch noch über 24:24 in die aus HSG-Sicht richtigen Bahnen gelenkt wurde. Erfreulich war für Kociok nicht nur die Durchschlagskraft Dennis Schraders im Eins gegen Eins, sondern auch, dass Niklas Ranft sein erstes Pflichtspiel bestreiten konnte. Immer mal wieder durfte der Halbrechte auf die Platte, warf dabei vier Tore und zeigte deutlich, dass er darauf brennt, wieder vollständig mitwirken zu können. „Man merkt noch, dass er nicht wieder voll im Training ist, aber auch, dass er heiß ist“, erklärte Kociok.

Insgesamt konnte er dem Spiel trotz seiner Enge etwas Positives im Hinblick auf die anstehende Ligapartie am Sonnabend gegen den Preetzer TSV (Anwurf 16.45 Uhr, Heidesandhalle) abgewinnen. „Ich denke schon, dass es an der Zeit ist, sich zu Hause mal wieder schadlos zu halten“, blickt Kociok voraus. Um den anvisierten Sieg zu schaffen, sei es vor allem nötig, den Preetzer Dennis Olbert gut im Griff zu haben. Trotz der Handballprominenz, die Thomas Knorr ins Preetzer Team bringt, ist es doch zumeist Olbert, der als Haupttorschütze agiert. „Wichtig wäre für uns, wieder Stabilität in unser Spiel zu bringen“, sagt Kociok, der zuletzt drei hohe Niederlagen seines Teams miterleben musste.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Burchert (1), Martensen – Moreau (1), Hohnsbehn, Schrader (5), Jüschke (6), Fisch (1), Petriesas (3), Woldt (7/2), Jöhnk (1), Seehase (1), Cardis (5), Ranft (4).

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 17.Okt.2013 | 22:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen