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Handball-Oberliga : Schülp/W’feld/RD will sich vom Spitzenreiter nicht vorführen lassen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bei der Reserve der SG Flensburg-Handewitt ist die HSG krasser Außenseiter.

Die Handball-Oberliga der Männer ist langweilig geworden – zumindest, was den Kampf um die Meisterschaft angeht. Die SG Flensburg-Handewitt II steht nicht nur ohne Niederlage an Platz eins, sondern sie profitiert auch immer wieder von Ausrutschern der Verfolger, sodass die Flensburger Bundesliga-Reserve bereits sieben Punkte Vorsprung hat. Es müsste schon vieles schieflaufen, sollten der Meistertitel und der Aufstieg nicht an die SG gehen.

Unterhalb der ersten Plätze allerdings tobt der Kampf um den Klassenerhalt. Ab Platz acht läuft jeder Gefahr, nach diesem Wochenende auf einem Abstiegsplatz zu stehen. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gehört nicht mehr unmittelbar dazu. Durch vier Spiele ohne Niederlage hat sie sich einen leichten Abstand nach unten erkämpft. Von gesicherten Umständen zu sprechen, wäre allerdings verfrüht. Heute nämlich lädt die SG Flensburg-Handewitt II zum Duell in der Wikinghalle ein. Ab 20.30 Uhr darf die HSG versuchen, die erste Mannschaft zu sein, die Flensburg schlägt. „Diese Anspruchshaltung werden wir uns nicht anmaßen, aber wir wollen nach den Erfolgserlebnissen gucken, wo wir stehen“, sagt HSG-Trainer Gunnar Kociok.

Das Hinspiel trat seine Mannschaft personell dezimiert an und ging nach einer guten ersten Hälfte (12:11) noch mit 24:35 unter. Diesmal sind bis auf Kapitän Ronny Hohnsbehn alle Westerrönfelder einsatzbereit. „Ich möchte sehen, ob wir eine vernünftige Abwehr stellen können oder ob die uns trotzdem auseinanderspielen. Auch im Angriff interessiert mich, ob wir etwas zuzusetzen haben und wir Flensburg so mehr ärgern können als im Hinspiel“, verrät Kociok. Flensburg-Handewitt II verbindet in seinen Spielen gute Deckungsarbeit mit sicheren Angriffskombinationen, sodass es schwerfällt, ein probates Mittel dagegen zu finden. „Man muss sicherlich von einer Niederlage ausgehen, aber wir wollen uns in Flensburg nicht vorführen lassen. Hoffentlich wird zu sehen sein, dass die Erfolge uns Selbstvertrauen gegeben haben“, sagt Kociok vor der Begegnung.

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