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Handball-Oberliga : Schülp/W’feld/RD kann zum TSV Hürup aufschließen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem Sieg könnte die HSG nach Punkten mit dem Kontrahenten gleichziehen.

Die Hüruper Paul-Jensen-Halle ist für auswärtige Teams oft so etwas wie die „Höhle des Löwen“. In der Heimstätte des TSV Hürup gibt es keine Tribüne und die lautstarken Fans treiben ihr Team direkt von der Seitenauslinie an. Auch bei den Auswärtsspielen sind die Hüruper Anhänger häufig zahlreich und laut vertreten. Leicht haben sie es aber insgesamt nicht mit ihrem TSV, denn Hürup ist die wankelmütigste Mannschaft der Handball-Oberliga der Männer. Mal drehen die erfahrenen, zum Teil zweitligaerprobten Spieler richtig auf, schlagen den DHK Flensborg oder zerlegen Teams wie den FC St. Pauli, dann wiederum verlieren sie gegen die SG Wift oder den Preetzer TSV. Es ist daher für Gunnar Kociok schwer einzuschätzen, was seine HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg morgen (17 Uhr) in Hürup erwartet.

Merkwürdigerweise haben die Gastgeber nur zwei Punkte mehr als die HSG. Das überrascht auch den Westerrönfelder Trainer. „Wenn wir einen guten Tag erwischen und dort gewinnen, wären wir punktgleich“, staunt Kociok und stellt damit die Wichtigkeit der Partie für beide Mannschaften heraus.

Mut zu neuen Taten gibt der HSG der Sieg gegen den VfL Bad Schwartau II vom vergangenen Wochenende. „Der war enorm wichtig, aber es gibt weiterhin viel für uns zu verbessern“, betont Kociok. Da sei zum Beispiel die hohe Fehlerzahl zu erwähnen, die den Gegner oftmals zu überflüssigen Kontern einlädt. „Wir haben gegen Schwartau zwei Mal mit vier Toren geführt, da müssen wir konsequenter und cleverer sein.“ Eine weitere „Baustelle“ sei die Geduld seiner Spieler. Als Beispiel nennt er Niklas Ranft. Der Halbrechte musste wochenlang darauf warten, dass er nach überstandener Knieverletzung endlich für seinen neuen Verein angreifen kann. „Da muss man sich auch mal dazu zwingen, nicht in jeder Aktion in der Abwehr herumzurühren, sonst weiß der Nächste nie, wann er den Ball bekommt“, erklärt Kociok, betont aber, dass er individuelle Aktionen keinesfalls unterbinden wolle. „Wir müssen eine gute Mischung finden, bewusster spielen. Das gilt für alle Spieler. Wenn jeder sein Können in die Waagschale legt, dann sind wir konkurrenzfähig.“

Ohne Patrick Petriesas, aber sonst in voller Mannstärke reist die HSG nach Hürup.

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