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Handball : Schülp/W’feld gelingt die Überraschung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Landesliga der Frauen bezwingt der Aufsteiger die HSG Fockbek/Nübbel mit 28:23.

Einmal mehr zeigte es sich an diesem Wochenende in der Handball-Landesliga der Frauen, dass in den Derbys andere Gesetze gelten. So hatte der Spitzenreiter TSV Alt Duvenstedt erhebliche Mühe, um sich beim Schlusslicht TSV Owschlag II mit 24:23 (8:11) durchzusetzen. Und gegen Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg war SH-Liga-Absteiger HSG Fockbek/Nübbel klarer Favorit. Doch der Außenseiter wuchs über sich hinaus und setzte sich in eigener Halle mit 28:23 (14:14) durch.

Die HSG Hamdorf/Breiholz kommt immer besser in Schwung. Gegen den stärker eingeschätzten Münsterdorfer SV holte das Team von Trainer Robert Wichmann, obgleich personell angeschlagen, einen 18:17 (11:7) Erfolg und verbesserte sich auf Platz vier.

TSV Owschlag II – TSV Alt Duvenstedt 23:24 (11:8)

„Meine Mannschaft hat dem Spitzenreiter alles abverlangt“, freute sich Owschlags Trainer Sönke Marxen über die konzentrierte Abwehrleistung und gelungene Aktionen im Angriff. Die 11:8-Führung für den Gastgeber zur Pause war hochverdient. „Wir haben in der ersten Halbzeit neben uns gestanden“, sprach Alt Duvenstedts Spielerin Finja Rathmann von „einer katastrophalen Vorstellung“ ihres Teams. Bis zum 13:10 konnte Owschlag den Drei-Tore-Vorsprung verteidigen. Dann nutzte Alt Duvenstedt die erste Schwäche des Gastgebers, um beim 13:13 auszugleichen. Von da an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. In der Schlussminute legten die Gäste das 24:23 vor, mussten aber noch um den Sieg zittern. Mit dem Schlusspfiff bekam Owschlag II einen Siebenmeter zugesprochen, doch Torfrau Roseanne Szenguleit entschärfte den Ball und rettete den doppelten Punktgewinn für den Tabellenführer.

Tore für den TSV Owschlag II: Lenz (9), Willner (5), Gehl (4), Greinke (3), Zelle und Nickel (je 1).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (7), Kiehn (4), F. König (3), Schlimbach (3), Thomson (3), J. König (2), Ramm und Drews (je 1).
 

HSG Schülp/W’eld/RD – HSG Fockbek/Nübbel 28:23 (14:14)

Erstmals seit Saisonbeginn hatte die HSG Schülp/Westerrönfeld das „Luxusproblem“, sogar zwei Spielerinnen auf der Bank sitzen zu haben. Letztlich sollte sich das auszahlen. Anfangs lief es für die Gastgeber überhaupt nicht rund. „Unsere Abwehr erwies sich als löchrig und auch im Angriff waren wir nicht entschlossen genug“, berichtete Schülp/Westerrönfelds Trainer Dany Jüschke. Erst nach einer Umstellung der Abwehr konnte sich die HSG nach dem 10:13 auf 14:14 zur Pause herankämpfen. Der Start in die zweite Halbzeit warf den Gastgeber erneut mit 16:20 zurück. „Dann ging aber ein Ruck durch die Mannschaft“, so Jüschke. Sein Team spielte fortan wie ausgewechselt. Torfrau Annika Harder vernagelte das Tor und Jördis Jöhnk wurde zum überragenden Angriffsmotor. Zudem profitierten die Gastgeberinnen vom Verletzungspech der HSG Fockbek/Nübbel, bei der Annika Scheller nach einem Zusammenprall Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr weiterspielen konnte. Beim 22:22 zog Schülp/Westerrönfeld gleich und hatte in der Schlussphase dann die größeren Reserven.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Jöhnk (17/7), Sienknecht (4), Wallmann-Sievers (3), Laßen (2) und Krysik (2).

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Benckwitz (7), Schindlbeck (6), A. Scheller (3), Sievers (3), Tiedtke (2), Ehlers und Cordt (je 1).
 

HSG Hamdorf/Breiholz – Münsterdorfer SV 18:17 (11:7)

Als der Schlusspfiff ertönte, fiel dem Hamdorf/Breiholzer Trainer Robert Wichmann ein Stein vom Herzen. „Letztlich können wir uns bei Torfrau Claudia Johannsen bedanken. Sie hat neben drei Siebenmetern auch eine Reihe Hundertprozentiger entschärft“, lobte der HSG-Coach seine Torhüterin. Die erste Halbzeit stand noch ganz im Zeichen der Gastgeberinnen, die eine konzentrierte Leistung zeigten und sich über 9:4 bis zur Pause auf 11:7 absetzten. Eng wurde es dann aber im zweiten Spielabschnitt, als Münsterdorf beim 14:15 herankam. Mit einer Energieleistung löste sich die HSG noch einmal auf 18:16 und rettete die Führung über die Zeit.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Gerdt (5), Wichmann (4), Thöming (3), Peters (3), Reese, Kruse und Hansen (je 1).

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