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Faustball-Bundesliga der Damen : Schülp nach der Hinserie auf einem Abstiegsplatz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach zwei Niederlagen vor eigenem Publikum sind die Faustballerinnen des TSV Schülp in der Bundesliga der Damen auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Gegen den SV Moslesfehn und den VfK 01 Berlin gab es jeweils ein 0:3.

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Die Berg- und Talfahrt des TSV Schülp in der Faustball-Bundesliga der Damen hält weiter an. Konnten die Schützlinge von Trainer Sören Nissen beim vorangegangenen Spieltag in Selsingen mit einer durchaus guten Leistung und einer Bilanz von 2:2 Punkten die Heimreise antreten, so zeigten sich die Schülperinnen ausgerechnet vor heimischer Kulisse wiederum von ihrer schlechten Seite. Sowohl gegen den SV Moslesfehn als auch gegen den VfK 01 Berlin verlor man sang- und klanglos mit 0:3. Da zudem die Konkurrenz überraschenderweise punktete, liegt der Aufsteiger nach der Hinserie nur auf dem vorletzten Platz und befindet sich mitten im Abstiegskampf. „Doch die Lage ist nicht hoffnungslos. Es ist erst Halbzeit und noch viel Zeit zu arbeiten und vieles wieder gut zu machen. In der Rückrunde können wir ein paar Plätze gut machen, da die Mannschaften in der Tabelle sehr eng beieinander liegen“, versprüht Mannschaftsführerin Nadine Kowalczyk trotz der prekären Situation Zuversicht.


TSV Schülp – SV Moslesfehn 0:3 (6:11, 1:11, 6:11)

Die Schülperinnen begannen mit Sandra Tritt sowie Kim Reimers im Angriff, Yasmin Yasin auf der Mittelposition sowie Nora Auffarth und Nadine Kowalczyk in der Abwehr. Moslesfehn, der als Tabellenvorletzter unbedingt Punkte holen musste, startete konzentriert und orientierte sich ausschließlich an der Wandseite. Die Schülper Abwehr kam damit überhaupt nicht zurecht, so dass Moslesfehn von Beginn an dominierte. Der erste Satz ging mit 11:6 klar an die Gäste. Im zweiten Satz schalteten die Gastgeberinnen dann komplett ab. Moslesfehn war im Spielrausch und ließ keine Bälle durch, die TSV-Mädchen guckten nur zu. Hinzu kam, dass der Schülper Angriff etliche Eigenfehler produzierte. Auch der dritte Satz brachte wenig Veränderungen. Svenja Bergmann kam für Sandra Tritt ins Spiel und konnte Kim Reimers ein wenig entlasten. Jedoch fanden die Schülperinnen zu keiner Phase ins Spiel, Absprache- und Eigenfehler in allen Variationen machten die Schülper jedenfalls zu guten Gastgebern. Mit 11:6 holte sich der SVM auch den dritten Satz zum 3:0.

TSV Schülp – VfK 01 Berlin 0:3 (10:12, 8:11, 5:11)

Nachdem man ein Spiel Zeit hatte, um sich zu erholen und einen klaren Kopf zu bekommen, starteten die Schülperinnen diesmal auch besser. Nora Auffarth wurde durch Alexandra Frick ersetzt, die ein gutes Spiel machte. Doch die Gastgeberinnen kamen an diesem Tag „einfach nicht in die Puschen“, wie Kowalczyk anmerkte. Sobald man sich einen kleinen Vorsprung erarbeitet hatte, kamen in den entscheidenden Situationen wieder leichte Eigenfehler dazwischen, die den Gegner immer wieder ins Spiel kommen ließen und Auftrieb gaben. Gerade der Angriff agierte an diesem Tage einfach nicht druckvoll und konstant genug, so dass Berlin ohne groß auftrumpfen zu müssen gerne die Punkte mit nach Hause nahmen. 10:12, 8:11 und 5:11 hieß es am Ende aus Sicht der enttäuschten TSV-Mädchen.

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