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Landeszeitung

19. Oktober 2017 | 04:38 Uhr

Borgstedt : Schüler lieben Völkerball

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zum ersten Mal war die Grundschule Borgstedt Ausrichter eines Völkerballturniers. Sieben Mannschaften gingen an den Start. Die Jungen und Mädchen kämpften mit Feuereifer um den Sieg.

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erstellt am 02.Feb.2014 | 17:56 Uhr

Laut geht es an diesem Tag in der Sporthalle der Grundschule Borgstedt zu: In einem durch Bänke geteilten Spielfeld rennen Kinder wie aufgeschreckte Hühner hin und her und versuchen, sich mit einem Ball gegenseitig zu treffen. Im Sekundentakt fliegt der Ball durch Halle, mal in der einen, mal in der anderen Spielfeldhälfte. Aufgeregt rufen sich die Schüler gegenseitig Kommandos zu. Mitschüler am Spielfeldrand feuern nicht minder lautstark ihre Mannschaften an.

Zum ersten Mal war die Grundschule Borgstedt Ausrichter des Völkerballturniers, bei dem sieben Mannschaften benachbarter Grundschulen gegeneinander antraten. Mit dabei waren die Teams der Grundschule Hüttener Berge (Ascheffel), der Schule am See (Holtsee/Groß Wittensee) und der Schule am Nord-Ostsee- Kanal (Schinkel/ Neuwittenbek). Der Feuereifer, mit dem die Mädchen und Jungen an die Sache heran gehen, fällt auf, die Begeisterung der Kinder für das Spiel ist ansteckend: „Völkerball gehört im Unterricht immer noch mit zu beliebtesten Ballspielarten“, bestätigt Schiedsrichterin und Sportlehrerin Sarah Romey den Eindruck. Wenn sich die Kinder an ihrem Geburtstag ein Spiel aussuchen dürfen, dann sei es meistens Völkerball. „Nur Fußball ist noch besser“, finden Max Kuhr, Tjark Hennes, Maxime Sievers und Ben Klein von der Grundschule Borgstedt. Aber auch Völkerball macht den Jungs Spaß.

Die Regeln sind einfach: Die beiden gegeneinander antretenden Mannschaften versuchen, sich gegenseitig mit einem Ball abzuwerfen. Abgeworfene Spieler verlassen das Feld und verteilen sich um das Spielfeld des Gegners. Sie können sich mit Treffern wieder zurück in das Spiel werfen. Sind alle Spieler einer Mannschaft abgeworfen, kommt der König oder die Königin ins Spiel, einige bezeichnen sie auch als Strohpuppe. Sie ist der Joker einer Mannschaft und darf dreimal getroffen werden, bevor auch er das Feld verlassen muss und das Spiel beendet ist. Sind in der vorgegebenen Zeit nicht alle Spieler der Mannschaft abgeworfen worden, gewinnt das Team, bei dem die meisten Spieler im Feld übrig geblieben sind.

Der Pokal ging in diesem Jahr an die beiden Mannschaften der Grundschule Borgstedt. Zweiter wurde Holtsee 2, gefolgt von Neuwittenbek auf Platz 3.

Im nächsten Jahr steht das nächste Turnier an, dann geht es für die Borgstedter Schüler um die „Titelverteidigung“.

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