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Nachwuchsartisten : Schüler in der Zirkusmanege

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der „Circus Quaiser“ aus Wrist gastierte eine Woche auf dem Sportplatz Wilhelmshöhe und bildete Schüler zu Artisten aus. Insgesamt vier Zirkusvorstellungen wurden präsentiert – dafür gab es jede Menge Applaus für die Nachwuchsartisten

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 11:55 Uhr

Jede Menge Applaus gab es für die Nachwuchsartisten der „Schule am Park“, die sich bei insgesamt vier Zirkusvorstellungen auf dem Sportplatz Wilhelmshöhe präsentieren konnten. Eine Woche war der „Circus Quaiser“ aus Wrist in Hohenwestedt zu Gast.

Morgens probten die Artisten mit je einer 1., 2., 3. und 4. Klasse der Grundschule, und abends konnten die Kinder dann bei einer anderthalbstündigen Zirkusvorstellung zeigen, was sie vormittags gelernt hatten. „Das war eine sehr lebendige Woche für uns alle, wir sind sehr zufrieden mit diesem Projekt“, bilanzierte Schulleiterin Swantje Gebauer vor der Abschlussvorstellung und lobte das Engagement der vielen Sponsoren, die insgesamt 1300 Euro zur Verfügung gestellt hatten. „Der pädagogische Wert eines solchen Projekts besteht darin, dass das Selbstwertgefühl der Kinder gestärkt wird“, erläuterte Swantje Gebauer, „und auch das Lernen an einem anderen Ort ist vorteilhaft.“

Gelernt wurde in der Zirkusmanege. „Alle Schüler waren eingebunden und hatten teil an dem Lernprozess, an dessen Ende die gemeinsame Aufführung stand“, erklärte die Schulleiterin, „und das Tollste ist natürlich, wenn man dann mit Schminke, Kostüm und einem hohen Adrenalinspiegel in der Manege steht und Applaus bekommt.“ Dies Gefühl, im Rampenlicht zu stehen und mit viel Beifall belohnt zu werden, konnten bei der Abschlussvorstellung die Mädchen und Jungen der 1d, 2a, 3d und 4d voll auskosten. „Viel Spaß bei unseren sensationellen Attraktionen“, wünschte Nachwuchs-Zirkusansagerin Ronja-Elisa Schuster aus der 4d den 250 Besuchern, „unsere erste Glanznummer sind abenteuerliche Kunststücke auf dem Pferderücken.“ Nach den Kunstreiterinnen kündigte Ronja-Elisa die Bodenakrobaten an: „Unsere außerordentlich gelenkigen Meister der Körperbeherrschung.“ Die menschlichen Pyramiden der Grundschüler bekamen den verdienten Beifall, eine Gruppe Clowns stürmte kurz die Manege, und dann leitete Ronja-Elisa zu einem „Wunder der Magie“ über, nämlich zu einem halben Dutzend kleiner Zauberer, die ihre Degen in einem Zauberkasten versenkten, ohne den darin versteckten Artisten zu verletzten.

Nach der Ringeakrobatik mit „Henry und seinen starken Jungs“ folgte eine Fakirshow, bei der sich einige Grundschülerinnen in Tänzerinnen aus „1001 Nacht“ verwandelten und Tigerpython „Kaa“ durch die Manege tragen durften. Alexander Quaiser spuckte große Feuerbälle, und die etatmäßige Zirkusansagerin Sonja Quaiser mahnte: „Versucht ja nicht, das zu Hause nachzumachen, denn das könnte sehr gefährlich werden!“

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