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Schrebergarten statt Wohnwagen – „da rosten wir nicht ein“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Heute feiern Rolf und Regina Dehn in Rendsburg, wo sie seit vier Jahren wohnen, ihre goldene Hochzeit. Ein „ruhiger Ruhestand“, das ist nichts für den 75-Jährigen und seine sieben Jahre jüngere Frau. Sie haben vor kurzem einen Schrebergarten in der Anlage „Freudenberg“ gepachtet. „Da haben wir etwas zu tun und rosten nicht ein“, sagt Regina Dehn.

Sie kümmert sich gerne um Blumen, und die Laube hat sie auch schon frisch angemalt. Kennengelernt hatte sich das Paar in dem damaligen „Hammerichs Gasthof“ in Schülldorf. Die Hochzeit fand in Osterrönfeld statt. Drei Jahre später folgte der Umzug nach Bergenhusen, wo der gelernte Maurer Rolf Dehn ein Zweifamilienhaus gebaut hatte. „Alles in Eigenleistung, das war ein hartes Brot.“

1975 pachtete das Ehepaar die Gastronomie in der Reithalle Bergenhusen. 1987 wurde eine Gaststätte im Ort gekauft und bis 2003 als „Landgasthof Dehn“ betrieben. Regina Dehn führte den Betrieb, ihr Mann half neben seiner Arbeit als Maurer mit. „Wir haben viel gearbeitet“, blickt Rolf Dehn zurück. Als er 2003 in Rente ging, gab das Paar die Gaststätte auf.

Danach rückte die Erholung an der Ostsee in den Mittelpunkt. Elf Jahre lang war ein winterfester Wohnwagen in Surendorf häufig der Aufenthaltsort von Rolf und Regina Dehn. Den Wohnwagen haben sie am 1. August verkauft. „Jetzt sind wir glücklich mit unserem Schrebergarten.“

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