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Homarscher Markt : Schöner gruseln auf dem Jahrmarkt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Homarscher Markt ist ein generationenübergreifendes Familienerlebnis. Großeltern geben den Spaß am Traditionsereignis an die Enkelkinder weiter.

Der „Homarscher Markt“ hat sich einmal mehr als großer Treffpunkt für alle Generationen erwiesen. Die jüngsten und die ältesten Besucher traf man zumeist gemeinsam an, denn ein Jahrmarktsrundgang mit den Enkeln gehört für viele Großeltern zum alljährlichen Pflichtprogramm. Claus und Gretchen Rathmann waren zum Beispiel mit ihren Enkelinnen Inka (fünf Jahre) und Nele (drei Jahre) in der Kaiserstraße unterwegs. Als erstes steuerte das Quartett aus Lütjenwestedt das Kinderkarussell auf dem Marktplatz an.

In den „Cars“ (so das Motto des Fahrgeschäfts) dieses Karussells hatte kurz zuvor auch schon die kleine Emily (zwei Jahre) mit großer Begeisterung ihre Runden gedreht. „Ich war seit Jahren nicht mehr hier, aber mit Emily müssen wir ja nun wieder los“, meinte Großmutter Gaby Biß, „es ist immer lohnenswert, mit kleinen Kindern hierher zu kommen.“ Der traditionsreiche Rummel sei sehr familienfreundlich, lobte die Landfrauen-Kassenwartin aus Klein Amerika (Ortsteil von Beldorf): „Der Jahrmarkt ist schön überschaubar, und ich finde es gut, dass diese Veranstaltung erhalten bleibt.“

„Wir wollen diese Tradition gern aufrecht erhalten“, sagte Carsten Holst vom örtlichen Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe, „es gibt auch gar keinen Grund dafür, diese Tradition zu beenden, denn der Jahrmarkt wird immer gut angenommen, und die Schausteller sind zufrieden und kommen gern nach Hademarschen.“ Was Sven Schneede bestätigte, der zum zweiten Mal mit einer seiner Wurstbuden in der Kaiserstraße zu Gast war. „Trotz des nicht so tollen Wetters kann ich mich nicht beklagen“, bilanzierte der Hohenwestedter, „gestern hat es den ganzen Tag geregnet, und wir hatten trotzdem gut zu tun.“ Schneede will in den nächsten Jahren gern Stammgast beim „Homarscher Markt“ werden: „Das ist schon klasse, dass diese Veranstaltung bereits eine so lange Geschichte hat.“

Claus Rathmann war derweil mit Ehefrau und Enkelinnen beim nächsten Karussell angelangt. Als Inka und Nele in dem pinkfarbenen Sportcabrio Platz nahmen, für das sie sofort Feuer und Flamme gewesen waren, gab ihnen der Ehrenvorsitzende der Sängergruppe „An der Westbahn“ noch eine Anmerkung zur Straßenverkehrsordnung mit auf den Weg: „Wir sind hier in einer Ortschaft – Ihr dürft also nicht schneller als 50 fahren!“

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