Ausbau des Glasfasernetzes : Schnelles Internet bis Ende des Jahres

Symbolischer Spatenstich: Bürgermeister Pierre Gilgenast (li.) und Telekom-Manager Andre Saggau.  Foto: mri
Symbolischer Spatenstich: Bürgermeister Pierre Gilgenast (li.) und Telekom-Manager Andre Saggau. Foto: mri

16 000 Haushalte sollen Breitband-Anschluss bekommen / Weitere Anschlüsse geplant

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22. Juni 2013, 09:03 Uhr

rendsburg | "Das Internet ist für uns alle Neuland", verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel unlängst. Das gilt nicht für Rendsburg und Umgebung. Das Internet gehört schon lange zum täglichen Leben dazu. Die Telekom hat nach eigenen Angaben bereits im April mit dem Ausbau des VDSL-Glasfasernetzes begonnen, um das Internet schneller zu machen (wir berichteten). Den symbolischen Spatenstich taten Bürgermeister Pierre Gilgenast und Telekom-Manager Andre Saggau jedoch erst gestern in Seemühlen-Nord.

Rund 16 000 Haushalte in Rendsburg sollen nach der ersten Bauphase bis Ende des Jahres Zugang zu schnellen Internet-Anschlüssen bekommen. Je nachdem, wie weit der Kunde von einem Schaltkasten entfernt wohnt, kann eine Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 50 Megabit pro Sekunde erreicht werden.

Vom Ausbau im Ortsnetz Rendsburg profitieren auch Borgstedt und Büdelsdorf. Für den Ausbau in den Gemeinden Bovenau, Fockbek, Haßmoor, Nübbel, Ostenfeld, Osterrönfeld, Rade, Rickert, Schacht-Audorf, Schülldorf, Schülp und Westerrönfeld liegen die Zustimmungen noch nicht vor. Die Telekom geht davon aus, dass die Genehmigungen in Kürze erteilt werden und der Ausbau zügig starten kann. Damit könnten 12 400 weitere Haushalte angeschlossen werden.

"Schnelle Internetzugänge sind heute unverzichtbar. Deshalb ist der Ausbau wichtig für Rendsburg", sagte Bürgermeister Pierre Gilgenast beim symbolischen Spatenstich. "Der Breitbandausbau ist ein wichtiger Standortvorteil für unsere Stadt."

"Die Zusammenarbeit zwischen Rendsburg und der Telekom ist sehr kooperativ", sagte Andre Saggau, Manager bei der Telekom. "Wir treiben die Ausbauarbeiten zügig voran. In Rendsburg werden über 50 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt und 106 Netzverteiler aufgebaut werden." Dabei würden sich die Einschränkungen für die Bürger in Grenzen halten, da abschnittsweise gearbeitet werde. Die Kosten für den Ausbau trägt die Telekom.

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