Winter in Rendsburg : Schnee-Engel kommen doch noch zum Einsatz

Freude über den ersten Schnee des Jahres: Gabrijela (6) machte auf dem Spielplatz der Kindertagesstätte im Stadtpark einen Schnee-Engel. Sie freute sich mit zahlreichen anderen Kindern über die weiße Pracht.
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Freude über den ersten Schnee des Jahres: Gabrijela (6) machte auf dem Spielplatz der Kindertagesstätte im Stadtpark einen Schnee-Engel. Sie freute sich mit zahlreichen anderen Kindern über die weiße Pracht.

Kinder freuen sich über Wintereinbruch. Der Räumdienst ist gut vorbereitet.

shz.de von
20. Januar 2015, 01:53 Uhr

Freudiges Kindergeschrei, knallrote Plastikschlitten und ein Meer aus gemusterten Pudelmützen: In den Rendsburger Kindergärten bot sich gestern ein buntes Bild. Auch die sieben Gruppen der Kindertagesstätte im Stadtpark verbrachten den Tag an der frischen Luft und freuten sich über den ersten Schnee des Jahres.

Der breite Hügel auf dem Spielplatz stellte die ideale Abfahrt dar und so sausten die Kleinen ununterbrochen den Schneeberg hinunter. Für die fünfjährige Mia und ihre Freundin Alyssa aus der Wichtelgruppe ein riesengroßer Spaß. Sie wollten ihre Schlitten gar nicht mehr aus den Händen geben. „Doch teilen muss sein“, sagte Erzieherin Anna Groth und sorgte mit ihren Kollegen für Gerechtigkeit auf dem Spielplatz. „Die Kinder haben sich über den Schnee so sehr gefreut. Sie standen heute Morgen schon am Fenster und fragten, wann sie denn endlich raus dürften“, berichtet sie.

Auch die sechsjährige Gabrijela aus der Mäusegruppe konnte es kaum erwarten und schmiss sich in ihrem Schneeanzug freudestrahlend auf den Boden, um einen Schnee-Engel zu machen. Ein Schneemann durfte bei dem Winterspaß natürlich nicht fehlen. Der Schöpfer des Kunstwerkes wollte sich gar nicht mehr von seinem neuen Freund trennen und folgte seiner Mutter nur unter Tränen durch das Tor in Richtung Ausgang.

Was die Kinder erfreut, sorgt bei vielen Erwachsenen allerdings für Unmut. Die Postboten hatten am Morgen Probleme, mit ihren Fahrrädern durch den Schnee zu kommen, viele Autofahrer fluchten über den Schneematsch auf den Straßen und die längere Fahrtzeit. Zu Unfällen aufgrund von Glätte oder Schnee ist nach Polizeiangaben im Raum Rendsburg gestern nicht gekommen. Für freie Straßen sorgten die Mitarbeiter vom Umwelt- und Technikhof (UTH). Sie waren auf den Wintereinbruch gut vorbereitet. „Wir haben die Lage im Griff“, sagte UTH-Leiter Niels Faust. Die beiden Mitarbeiter Wolfgang Ott und Arno Harder waren gestern mit ihren Kollegen ab 4.30 Uhr im Stadtgebiet unterwegs, um die Wege für Autos, Fußgänger und Radfahrer sicher zu machen. Der weißen Brücke im Stadtpark statteten sie gleich mehrmals einen Besuch ab, schließlich sei dort die Rutschgefahr besonders groß.

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