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Handball : Schmalfelds Wunsch: Ein Sieg zum Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer empfängt die HSG Hohn/Elsdorf heute Abend die SG Wift.

Bereits heute müssen die Handballer der HSG Hohn/Elsdorf in der Oberliga ran. In heimischer Halle empfängt das Team von Trainer Thies Schmalfeld um 20.30 Uhr die SG Wift.

Seit Jahren formulieren die Neumünsteraner für sich höhere Ansprüche, als sie am Ende einhalten können. Die stark besetzte Mannschaft bekommt es immer wieder nicht hin, die entsprechenden Ergebnisse folgen zu lassen. Das Unentschieden gegen den VfL Bad Schwartau II gehört in der laufenden Saison erneut zu solchen „Ausrutschern“. Dennoch lassen einige andere Ergebnisse vor allem die Hohn/Elsdorfer aufhorchen. Die mit 6:6 Punkten gestarteten Gäste schlugen nämlich den TSV Alt Duvenstedt und den TSV Hürup – beide Teams hatten zuletzt wenig Mühe mit der HSG. „Favorit sind wir auf jeden Fall schon mal nicht, auch wenn wir nur einen Punkt weniger als Wift haben“, stellt Schmalfeld klar. Dennoch sagt er auch: „Möglich ist aber immer alles gegen jede Mannschaft.“ Und nicht nur aufgrund seines Geburtstages am Sonnabend würde ihm ein Sieg gegen die Gäste Freude bereiten, auch um sich die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller vom Leib zu halten.

Bis dahin wartet aber harte Arbeit auf seine Mannschaft. Mit Simon Plähn, Lars Bente und Bennet Kretschmer verfügt Wift über starke Rückraumspieler, die gemeinsam 118 von 183 Toren geworfen haben. „Das wird kein leichtes Unterfangen, die drei in den Griff zu bekommen, und schon gar nicht dürfen wir nur auf einen achten“, fordert Schmalfeld. Seine taktischen Überlegungen gehen deshalb in Richtung einer offensiveren Deckungsvariante. Nachdem Schmalfeld am Alt Duvenstedt-Spiel (28:35) die mangelnde Disziplin bemängelt hatte, traf man sich am Dienstag zum Gedankenaustausch und schwor sich darauf ein, halbgare Wurfversuche in Zukunft bleiben zu lassen. „Und natürlich müssen wir zurücklaufen, bis nichts mehr geht. Fit genug dafür sind wir eigentlich“, sagt Schmalfeld. Eigentlich – doch mit Lorenz Plöhn fehlt langfristig einer der Schnellsten. „Da muss ich mir für Linksaußen noch etwas überlegen, da Steffen Oeltjen zurzeit gut am Kreis spielt“, sagt Schmalfeld, hofft aber trotzdem auf eine siegbringende Leistung seiner Mannschaft.

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