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Handball-Oberliga : Schmalfeld sieht seine Mannschaft in Hürup in der Außenseiterrolle: „Können locker aufspielen“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Trainer der HSG Hohn/Elsdorf nimmt vor der wichtigen Auswärtsaufgabe den Druck von seinem Team.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2014 | 06:21 Uhr

Wenn morgen um 17 Uhr in der Paul-Jensen-Halle zu Hürup der Anpfiff ertönt, dann trifft die HSG Hohn/Elsdorf mit dem TSV Hürup auf einen Gegner, der schwer einzuschätzen und immer für eine Überraschung gut ist. Im Hinspiel traten sie in der Hohner Sporthalle als überragendes Oberligateam auf und ließen der HSG nicht den Hauch einer Chance. 30:40 lautete der Endstand einer unterhaltsamen Partie.

Solchen Glanzleistungen allerdings, zu denen auch der Sieg gegen den DHK Flensborg oder das 41:25 gegen St. Pauli gehören, lassen die Angeliter immer wieder überraschende Niederlagen wie gegen den Preetzer TSV oder die SG Hamburg-Nord folgen. Diese Tendenz zieht sich bis zum heutigen Spieltag, was für die HSG Hohn/Elsdorf eine Chance darstellt. Zuletzt kam Thies Schmalfelds Mannschaft nicht mit dem Druck zurecht, gegen den Tabellenletzten VfL Bad Schwartau II unbedingt gewinnen zu müssen, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Vielleicht hilft es da, auswärts, wo man bislang nur zwei Punkte ergattern konnte, druckbefreit aufspielen zu können. Das klappte jedenfalls beim DHK Flensborg, dem Schmalfelds Truppe einen Punkt aus der Idraetshalle mopste. „Wir waren letzte Woche zu verkrampft. In Hürup haben wir nichts zu verlieren, sind da der krasse Außenseiter. Deshalb können wir locker aufspielen“, sagt Schmalfeld.

Die größte Gefahr geht vom Mittelmann Kay Blasczyk aus, der selbst torgefährlich ist, aber immer wieder auch den Überblick behält, um Kreisläufer Philipp Hinrichsten anzuspielen, der der beste Hüruper Torschütze ist. Mit Sjören Tölle verfügt der TSV außerdem über einen starken Rückraumschützen, der im Schnitt sechs Mal trifft und im Hinspiel noch gar nicht dabei war. „Das ist eben eine Mannschaft mit vielen Ex-Regionalligaspielern“, stellt Schmalfeld, der sich im Dienstagstraining aufgrund von Krankheit durch Axel Timmermann vertreten lassen musste, fest.

Vieles wird damit stehen oder fallen, ob es die HSG schafft, ihre momentan schwache Angriffsleistung zu verbessern. Diese war zuletzt dafür verantwortlich, dass Bad Schwartau in Hohn gewinnen konnte, denn es gelangen gerade einmal 17 Tore. Nach fünf sieglosen Partien könnte die HSG auch wieder etwas Zählbares vertragen, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren. Vor der HSG stehen zurzeit Hamburg-Nord, Wift und Alt Duvenstedt, darunter der TSV Preetz. Alle vier Teams stehen sich an diesem Wochenende in direkten Duellen gegenüber, sodass sich Bewegung im Tabellenkeller ergeben wird.

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