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Handball : Schmalfeld erwartet einen harten Kampf

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer empfängt die HSG Hohn/Elsdorf am Sonnabend Dithmarschen LH. Der HSG-Trainer kennt die Duelle gegen den Rivalen.

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Von Pahlen nach Hohn muss man zwar vom Kreis Dithmarschen durch den Kreis Schleswig-Flensburg fahren, um dann nach Rendsburg-Eckernförde zu gelangen, doch wirklich weit ist die Strecke nicht. Nur 20 Kilometer trennen den LH Dithmarschen von der HSG Hohn/Elsdorf, sodass beim Oberliga-Handballspiel (heute, 19.15 Uhr, Werner-Kuhrt-Halle) das Derbyflimmern in der Luft liegt.

Die Stammbesetzungen der Mannschaften kennen sich gut und schon allein deshalb geht es nur um den Sieg. Aber auch die Tabelle zeigt, dass er beiden gut tun würde. Mit 2:2 Punkten stehen die Teams am Scheideweg zum positiven oder negativen Punktestand. Für Hohn ist es nach dem Auftritt in Westerrönfeld das zweite Derby hintereinander. „Wir spielen gegen einen angeblichen Titelfavoriten“, spitzelt Schmalfeld, denn Dithmarschen blieb bislang mit zwei Unentschieden hinter den Erwartungen zurück. Es ist also zu erwarten, dass die selbst ernannten „Leistungshandballer“ noch ehrgeiziger als sonst zu Werke gehen werden.

Zupacken und auch mal mehr können auch die Hohner. Zuletzt wurde Christopher Goetzin, der morgen beruflich fehlen wird, aufgrund eines Schlag ins Gesicht des Gegenspielers disqualifiziert. Solche überharten Situationen, so glaubt Schmalfeld, wird es gegen Dithmarschen öfter geben. „Sonst wäre es das erste Mal, dass es nicht so ist. Zwischen uns ist es immer hart und darauf müssen wir vorbereitet sein“, sagt er kämpferisch.

Für die Zuschauer und Spieler ist zu hoffen, dass es die Teams nicht zu gut mit gegenseitigen „Freundlichkeiten“ meinen und sich in erster Linie auf ein ansehnliches Handballspiel konzentrieren. „Aufpassen müssen wir in jedem Fall auf die Rückraumspieler Reiner Kobs und Phillip Henrich. Außerdem dürfen wir nicht zu leichtfertig der guten Abwehr die Bälle überlassen, denn Dithmarschen lauert nur darauf, Konter zu laufen“, fordert Schmalfeld, der gegebenenfalls neben Goetzin auch auf Torhüter Simon Treziak verzichten muss. Für ihn würde Sascha Bendixen ins Team zurückkehren.

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