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Handball-Landesliga der Frauen : Schlusslicht Owschlag II fordert Spitzenreiter Alt Duvenstedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gleich zwei Derbys stehen in der Handball-Landesliga der Frauen auf dem Programm. Die HSG Schülp/Westerrönfeld empfängt heute (14.45 Uhr) die HSG Fockbek/Nübbel. Schlusslicht TSV Owschlag II fordert den Tabellenführer TSV Alt Duvenstedt (17 Uhr).

Gleich zwei Derbys stehen an diesem Wochenende in der Handball-Landesliga der Frauen auf dem Programm. Die HSG Schülp/Westerrönfeld empfängt heute (14.45 Uhr) die HSG Fockbek/Nübbel. Schlusslicht TSV Owschlag II fordert ebenfalls heute (17 Uhr) den Tabellenführer TSV Alt Duvenstedt. Die HSG Hamdorf/Breiholz ist zur gleichen Zeit Gastgeber für den Münsterdorfer SV.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg – HSG Fockbek/Nübbel

(Heute, 14.45 Uhr)

Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld hatte zwar in den ersten beiden Spielen Probleme, sorgte dann aber mit dem 27:26-Erfolg über den Tabellenzweiten SG Lütjenburg/Dannau für eine faustdicke Überraschung. In eigener Halle möchte Trainer Dany Jüschke mit seinem Team gegen die HSG Fockbek/Nübbel an diesen Erfolg anknüpfen. Doch mit Fockbek/Nübbel kommt eine erfahrene Mannschaft. Der SH-Ligaabsteiger ist zwar gut gestartet, hatte aber gegen den TSV Owschlag II einen Durchhänger und kam nur zu einem Unentschieden. Darauf folgte eine Niederlage gegen die wieder erstarkte SG Bordesholm/Brügge. „Wir wollen die Punktverluste schnell vergessen machen“, lautet die klare Ansage von HSG-Spielerin Annika Scheller. Sie weiß aber auch, dass gerade Derbys unter besonderen Vorzeichen stehen.

TSV Owschlag II – TSV Alt Duvenstedt

(Heute, 17 Uhr)

Wenn der Tabellenführer auf das Schlusslicht trifft, sieht es eigentlich nach einer klaren Sache aus. Zwar geht der TSV Alt Duvenstedt nach den bisherigen Erfolgen als Favorit ins Derby, doch bei den Duvenstedterinnen ist man sich darüber im Klaren: Einfach wird es nicht. „Der TSV Owschlag II ist so etwas wie eine Wundertüte. Man weiß nie so recht, wer letztlich aufläuft“, hat der Gast, so war von Spielerin Finja Rathmann zu hören, schon Respekt vor der Owschlager Reserve. „Wir müssen schon ähnlich stark wie im Pokalwettbewerb spielen“, verweist Rathmann auf den 26:24-Coup gegen den SH-Ligisten SG Wift.

Owschlag war im Pokal weniger erfolgreich (24:26 bei der SG Malente/DG). Zudem weiß Trainer Sönke Marxen nicht so recht, wer ihm heute alles zur Verfügung steht. „Wir konnten in der Herbstpause auch nicht so trainieren, wie ich es mir gewünscht hatte“, gab es, so berichtete der Coach, zu viele verletzungs- und anderweitig bedingte Ausfälle. Marxen hofft darauf, dass das Nachbarschaftsduell zusätzliche Kräfte bei seinem Team freisetzt und es für eine Überraschung sorgen kann.

HSG Hamdorf/Breiholz – Münsterdorfer SV

(Heute, 17 Uhr)

So recht weiß man im Hamdorfer Lager nicht, was von den Münsterdorferinnen zu halten ist. Die Gäste haben ihre beiden bisherigen Heimspiele jeweils knapp mit einem Tor gewonnen, auswärts gab es dagegen zwei deutliche Niederlagen. „Münsterdorf hat eine junge Mannschaft, die über das Tempo kommt. Wir müssen versuchen, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, um nicht überrannt zu werden“, hat HSG-Trainer Robert Wichmann, der noch um den Einsatz von Nicole Gerth (erkältet) bangt, seinen Spielerinnen eingeimpft.

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