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Handball-Oberliga der Frauen : Schlusslicht lädt Gegner zum Torewerfen ein

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im „Duell der Kellerkinder“ in der Handball-Oberliga der Frauen kassierte die HG OKT II eine 17:30-Niederlage bei der SG Oeversee/Ja-We. Für die HG-Reserve war es die zwölfte Niederlage im zwölften Spiel.

Auch einen Tag später hatte sich Sünje Schütt noch nicht wegen der 17:30 (7:13)-Niederlage im „Duell der Kellerkinder“ in der Handball-Oberliga der Frauen bei der SG Oeversee/Ja-We beruhigt. „Wer keine Einstellung zeigt, in Gedanken sonst wo, aber nicht in der Halle ist, braucht eigentlich erst gar nicht zu spielen“, bemängelte die Trainer der HG OKT II die nach ihren Worten „katastrophale Einstellung“ ihrer Mannschaft. „Es fehlte jeglicher Siegeswille.“ Es war die zwölfte Niederlage im zwölften Spiel. Bei bereits acht Punkten Rückstand ist der Klassenerhalt wohl nicht mehr zu realisieren.

Lediglich bis zum 2:2 konnten die Gäste das Spiel ausgeglichen gestalten, danach luden die Schütt-Schützlinge den Gegner zum Torewerfen aus der Nahwurfzone ein. „Oeversee/Ja-We machte ein gutes Spiel, aber von uns kam auch weniger als null Gegenwehr“, berichtete die konsternierte HG-Trainerin. Die Gastgeberinnen machten schon in der Anfangsphase zahlreiche einfache Tore. Nach fünf Minuten ließ die HG die Köpfe schon hängen. Im Angriff sah es bei der HG OKT II nicht besser aus. „Wir haben über zwanzig technische Fehler gemacht. Von den Fehlwürfen ganz zu schweigen“, schimpfte Schütt, die von ihrer Kritik lediglich Nina Kotschmar ausnahm. Kotschmar mühte sich redlich, stand damit aber allein auf weiter Flur. „Alle Versuche, in der Halbzeitpause die Mannschaft wachzurütteln, gingen ins Leere“, gestand Schütt ein, ihre Mannschaft nicht erreicht zu haben. So nahm das Schicksal in der zweiten Halbzeit dann weiter seinen Lauf. Oeversee/Ja-We baute die Führung über 14:8 und 24:12 auf 30:17 aus. „Wie es nun weiter gehen soll, weiß ich auch nicht. Ohne Spielerinnen, die Freude am Handball zeigen und es auch wollen, geht es einfach nicht“, sagte Schütt, die nun erst einmal Zeit benötigt, um die Situation zu überdenken.

HG OKT II: Sacher, Schlichting – Stachowski (1), Hermann, Kotschmar (6), Treziok (1), S. Jöns, Frahm, Niese (5/2), Sasse (3), Greinke (1), Delfs, Sieck-Pahl.

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