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Landeszeitung

19. August 2017 | 17:13 Uhr

VR-Bank : Schluss mit dem Schlips

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg lockert Kleiderordnung / Erfolgreicher Jahresabschluss

Ein Rückblick auf ein gutes Geschäftsjahr und die Ausschüttung von drei Prozent Dividende – die Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg präsentierte den Vertretern des genossenschaftlich organisierten Geldinstituts den erfolgreichen Jahresabschluss. 155 der 259 Vertreter konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Jorn Kick zu der Versammlung im Hohen Arsenal in Rendsburg am Donnerstagabend begrüßen.

Vorstandsmitglied Georg Schäfer begann seinen Bericht mit einem Thema, „das hohe Wellen schlägt, aber äußerst positive Wellen.“ Er sprach die Initiative der Bank an, in den Filialen Osterrönfeld und Nortorf sowie in der Verwaltungszentrale testweise auf Krawatten zu verzichten. In den vergangenen zwei Wochen habe es darauf eine sehr positive Resonanz gegeben. Die gab es auch von den Vertretern, worauf Schäfer und sein Vorstandskollege Friedrich Greten ihre Krawatten ablegten. Schäfer wies darauf hin, dass sich die weitaus meisten Kunden in der Osterrönfelder Filiale für Bankkaufleute ohne Schlips ausgesprochen haben. „Von 503 Antworten waren 91 Prozent dafür.“

Schäfer berichtete von der „Erfolgsgeschichte“ der im September vergangenen Jahres eröffneten Geschäftsstelle am Osterrönfelder Kreisel. Hier waren die Filialen Bredenbek, Schacht-Audorf und Osterrönfeld zusammen gelegt worden. „Wir sind da, wo Sie vorbeikommen“, sei die Strategie der VR-Bank, und sie sei erfolgreich. 450 Besucher, von der Beratung bis zum Geldautomat, zähle die neue Geschäftsstelle an Werktagen.

Friedrich Greten blickte zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Bilanzsumme wuchs um 6,2 Prozent auf 602 Millionen Euro, das Kreditgeschäft stieg um 4,5 Prozent auf 348 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen erhöhten sich sogar um 7,2 Prozent auf 415 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss, so Greten, habe sich mit 1,9 Millionen Euro leicht unter Vorjahresniveau stabilisiert. Für dessen Verwendung folgten die Vertreter der Empfehlung des Vorstandes und genehmigten ohne Gegenstimme eine Dividende von drei Prozent so wie eine weitere Stärkung der Rücklagen in Höhe von 1,7 Millionen Euro.

„Diese konsequente Bildung von Reserven und die solide Unternehmensführung der Vergangenheit haben die Bank zu einer der eigenkapitalstärksten Institute in der Region gemacht“, wie betonte Greten. Aus der Position der Stärke heraus habe sich die VR-Bank im vergangenen Jahr drei Zukunftsthemen gewidmet. „Wichtig waren uns die Modernisierung und Straffung unseres Filialnetzes an zentralen Orten, die Etablierung des VR-PrivateBankings als Antwort auf die ’Nullzins-Politik‘ der Bundesbank und der Ausbau unseres digitalen Angebotes“, führte Schäfer aus. „Wir befinden uns auf einem soliden und guten Weg.“

Bei den anschließenden Wahlen zum Aufsichtsrat bestätigte die Vertreterversammlung Jens Hartmann aus Bredenbek, Kay Heinrich Sachau aus Gnutz und Ulf Struve aus Breiholz in ihren Ämtern.

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