zur Navigation springen

Schlechte Noten für Einsatzwillen der Musiker

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

30 Übungsabende, 34 Auftritte, dazu Übungsabende der einzelnen Register und Workshops – die 22 spielfähigen Musiker des Musikzuges Stapel hatten ein stramm gefülltes Programm im vergangenen Jahr. Vielleicht für den einen oder anderen etwas zu viel des Guten. Denn manches Mal war die Beteiligung bei den Auftritten nicht unbedingt optimal, oder wie es die Terminplanerin Carina Bouzek in der Jahresversammlung ausdrückte: „Miserable Teilnahme“. Von daher gab es einen eindringlichen Appell der Mitglieder des Musikausschusses an die Aktiven, die Termine auch wahrzunehmen. Wie Dirigent Thies Thomsen mahnte, könne man noch ungefähr ein Jahr spielen, dann sei das jetzige Potenzial erschöpft, weil zu selten alle zusammen üben und spielen würden.

Dabei ist die Gesamtpersonallage eigentlich als sehr gut zu bezeichnen. Zu den jetzt 54 Aktiven kommen sechs Bläserklassen im Nachwuchsbereich mit 36 Kindern und Jugendlichen und eine siebte Klasse befindet sich im Aufbau. „Wenn die alle dabei bleiben, haben wir hier in zwei Jahren 108 spielfähige Musiker“, erklärte Thomsen. Auch die Versorgung mit Noten ist kein Problem mehr, nachdem man die Notenblätter digitalisiert und damit jederzeit vom Computer abrufbar gemacht hat, um sie den Spielern schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen. Von den beiden Wehren und den Gemeinden gibt es großzügige Unterstützung bei der Beschaffung von Instrumenten. Im Prinzip sind die Rahmenbedingungen als recht optimal zu bezeichnen, um den Fortbestand zu garantieren.

Bürgermeister Rainer Rahn, der das Grußwort von Norder- und Süderstapel überbrachte, dankte nicht nur für die gekonnte musikalische Begleitung bei vielen Veranstaltungen, sondern stellte vor allem die offene Aussprache über die Probleme und die Nennung von Ross und Reiter als beispielhaft dar. Von daher sieht er den Musikzug auf einem guten Weg, auch künftig einen wesentlichen Teil der dörflichen Kultur zu präsentieren.

Zum Schluss gab es noch Auszeichnungen für langjährige Mitglieder: Für fünf Jahre wurden Lara Schnell, Mirja Rönnspeck und Henrik Hinrichs ausgezeichnet. Für zehn Jahre erhielt Anna-Lena Lange ebenso eine Ehrennadel wie Manfred Rusch für 20 Jahre aus der Hand von Thomsen. Die Wehrführungen aus Norder- und Süderstapel dankten dem Musikzug ebenfalls für das Engagement.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen