Unfall bei Nebel : Schiffs-Kollision auf dem Nord-Ostsee-Kanal verläuft glimpflich

Auf dem NOK rammt ein Schiff ein anderes. Beide Frachter bleiben verkehrstüchtig.

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20. März 2016, 10:13 Uhr

Brunsbüttel | Die Kollision zweier Frachter auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist glimpflich verlaufen. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei hatte den 107 Meter langen Massengutfrachter „Paula Anna“ in der Nacht zum Samstag aus unbekannter Ursache die in der Weiche Breiholz wartende niederländische „Empire“ (171 Meter lang) gerammt. Beide Schiffe konnten nach kurzer Sichtung der Schäden die Fahrt fortsetzen.

Die „Paula Anna“ wurde in Brunsbüttel nochmals kontrolliert. Sie habe einige Schäden im Brückenbereich, sei aber später wieder ausgelaufen, hieß es. Die „Empire“ konnte Kiel nach einem Check bald wieder verlassen. Eine Sperrung des Kanals war nicht notwendig. Den „Kieler Nachrichten“ zufolge herrschte in der Nacht streckenweise dichter Nebel auf dem Kanal.

Die „Empire“ war vor drei Jahren schon einmal auf dem NOK in einen Unfall verwickelt. Sie prallte damals mit dem Containerfrachter „Herm Kiepe“ zusammen. Bei der Kollision im dichten Nebel vor der Schleuse zum Kanal stürzten drei Container ins Wasser, zwei davon sanken auf den Grund, so dass der Kanal gesperrt werden musste.

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