Schacht-Audorf: Spielgarten für Kita : Schacht-Audorf peppt seine Dorfstraße auf

Beate  Nielsen
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Beate Nielsen

Gemeindevertretung beschließt ersten Schritt: Kita-Spielgarten wird größer. Parkplätze werden verlegt.

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21. September 2018, 20:04 Uhr

Schacht-Audorf | Die Jungen und Mädchen der Kita „Farbenfroh“ an der Dorfstraße haben draußen zu wenig Platz zum Toben. 35 Kinder spielen in einem Garten von etwa 120 bis 150 Quadratmetern. Eine Richtlinie für die Größe von Außenspielflächen gibt es in Schleswig-Holstein zwar nicht, stellte Bürgermeisterin Beate Nielsen (CDU) fest. Doch die Politiker sind sich einig: Der Vorgarten des ehemaligen Bankgebäudes reicht für die Kinder nicht aus. Der Bauausschussvorsitzende Manfred Dresen (parteilos) sprach in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag von einem „Notstand“.

Schon lange will die Gemeinde ihre Dorfstraße verschönern. Aus Rücksicht auf den Haushalt lag das Vorhaben auf Eis. Jetzt will die Gemeindevertretung Pflöcke einschlagen. „Wir fangen an, den Plan, den wir vor Jahren gemacht haben, umzusetzen“, verkündete Nielsen.

Bei der Kita geht es los. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, den ungefähr 550 Quadratmeter großen Parkplatz vor dem Kindergarten zur Spielfläche umzubauen. Die Kosten werden auf 107 000 Euro geschätzt.

Da die Bürger auf die 22 Stellplätze nicht verzichten sollen, wird zugleich der gegenüberliegende Dorfplatz befestigt. Er soll als Parkplatz und Fläche für Wochen- und Weihnachtsmärkte dienen. Eine Ecke ist für einen Kleinkinderspielplatz vorgesehen. Nielsen rechnet mit einem Baustart im Frühjahr.

2020 sollen am anderen Ende der Dorfstraße Parkplätze entstehen. Geplant ist, am Hang zum tiefer liegenden Schulsportplatz Terrassen anzulegen, auf denen Autos stehen können.

Für die Nutzung einer Wiese gegenüber der Schule sammelten die Bürger bereits Ideen. Die Gemeinde will für 66 000 Euro einen Profi engagieren, der ein Konzept erarbeitet. Sie beantragte einen Zuschuss aus dem „Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus“. 66 bis 90 Prozent der Planung könnten dadurch finanziert werden.

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