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Abbaden unter freiem Himmel : Saisonfinale im Freibad mit Akrobatik und Vierbeinern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

60 000 Gäste kamen im Sommer. Freibad Sonnabend letztmals geöffnet. Premiere fürs Hundeschwimmen.

von
erstellt am 28.Aug.2013 | 17:18 Uhr

Auch wenn es sich an der aktuellen Wetterlage noch nicht abzeichnet, offenbart ein Blick auf den Kalender, dass der Sommer sich dem Ende zuneigt. Aus diesem Grund schließt das Freibad des Rendsburger Schwimmzentrums am Sonnabend, dem 31. August, für dieses Jahr seine Türen.

Auf die nächste Freibad-Saison werden Wasserratten dann mindestens bis zum Mai 2014 warten müssen. Der genaue Termin des Wiederbeginns wird je nach Wetterlage spontan entschieden. Dass das Freibad nicht zum letzten Mal geöffnet wurde, steht für Betriebsleiter Jürgen Langmaack fest – trotz der Diskussionen um die sinkenden Besucherzahlen in den vergangenen Jahren. „Auch nächsten Sommer wird die Außenanlage definitiv für unsere Gäste offen sein. Was danach passiert, steht allerdings noch in den Sternen.“

Angesichts der Bilanz, die Langmaack für 2013 zieht, dürfen alle Freunde des Freibads hoffen, dass auch über die nächste Saison hinaus unter freiem Himmel geschwommen werden kann. Nach den beiden schwächer besuchten Vorjahren lockte das Rendsburger Freibad diesen Sommer immerhin rund 10 000 Gäste mehr als im Vorjahr an. Bis zum Abschluss am Sonnabend werden fast 60 000 Menschen die Außenschwimmbecken genutzt haben.

Wie schon in den letzten Jahren wird die Freibad-Saison mit dem traditionellen Abbaden beendet. Von 9 bis 18 Uhr(ab 12 Uhr zum halben Eintrittspreis) können Wasserratten am Sonnabend die vorerst letzten Stunden mitten im Grünen genießen. Dafür müssen sich die Besucher nicht einmal umziehen. Denn für den gesamten Abschlusstag gilt das sogenannte „Klamotten-Baden“. Wer möchte kann sich also gerne in voller Montur oder sogar verkleidet abkühlen.

Um einen denkwürdigen Abschluss auf die Beinme zu stellen, haben sich die Organisatoren um Jürgen Langmaack einiges ausgedacht. Höhepunkt des Tages soll der „Robby-Jump-Contest“ werden, bei dem sich die Besucher vom Drei-, Fünf- und Zehn-Meter-Turm stürzen können. Bewertungskriterium des Wettbewerbs ist jedoch nicht nur die Qualität der akrobatischen Einlagen. Berücksichtigt werden auch die Größe der erzeugten Wasserfontäne und die Originalität der Verkleidung der Springer. „Jeder Sprung des Spektakels wird dazu begleitend an- und abmoderiert“, so Langmaack. Darüber hinaus sollen eine Seifenrutschbahn und ein Glücksrad den letzten Tag der Freibad-Jahreszeit in Rendsburg abrunden.

Am Sonntag, dem 1. September, wird Platz gemacht für ein tierisches Vergnügen. Während alle Zweibeiner wieder mit dem Hallenbad vorliebnehmen müssen, bleibt die Anlage im Freien für die Premiere des Hundeschwimmens in Rendsburg von 12 bis 16 Uhr noch einen Tag länger geöffnet. Zu Gast wird in diesem Rahmen auch die Rettungshundestaffel Holstein (RHS) sein, die verschiedene Vorführungen darbietet. Der Eintritt von zwei Euro je Besucher soll der Hundestaffel und dem Rendsburger Tierheim zugutekommen.

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