Kropp : Saisonbeginn im Wisentpark: Keine Angst vor großen Tieren

Neue Freunde: Die Poitou-Esel gefielen den jüngeren Gästen ganz besonders gut.
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Neue Freunde: Die Poitou-Esel gefielen den jüngeren Gästen ganz besonders gut.

Die neue Saison im Wisentpark wurde mit einem Frühlingsfest eröffnet. Zahlreiche Besucher wollten sich die großen, aber auch die kleinen Tiere nicht entgehen lassen.

Seit Jahren ist der Wisentpark auf dem ehemaligen Gelände des Munitionsdepots (Muna) eine Attraktion für Besucher aus Nah und Fern geworden. Im Frühjahr und im Herbst laden der Verein für Weidelandschaften mit der Leiterin des Wisentgeheges, Hildegard Widowski, zu Festen für Jung und Alt ein. Trotz des kühlen und windigen Wetters strömten nun die Besucher in Scharen auf das Gelände. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Wisente, aber auch andere kleinere Exemplare der Tierwelt erhalten die Aufmerksamkeit der Besucher, wie Fledermäuse, Ameisen und Bienen. Gäste aus der Arche Warder fanden insbesondere bei den jüngsten Besuchern ihre Aufmerksamkeit. Die zwei possierlichen männlichen Poitou-Esel durften nämlich berührt und gestreichelt werden.

An großen Tafeln konnte man sich informieren. Zahlreiche Vereine und Institutionen hatten Stände aufgebaut und und luden zu zahlreichen Mitmachaktionen ein. Auf einem Planwagen, der von einem Trecker gezogen wurde, konnten die Gäste sich über den Veranstaltungsort während der Rundtour in Kenntnis setzen. Da zeigte ein Schmied am offenen Feuer sein Können. Die Freiwillige Feuerwehr aus Börm und Dörpstedt hielt die Kinder mit Wasserspielen auf Trab. Die Älteren durften sich beim Bogenschießen messen. Pfadfinder luden zum Stockbrotbacken am Lagerfeuer ein. Landfrauen hielten Kaffee und Kuchen bereit. Fleisch und Wurst vom Galloway-Rind wurde am Holzkohlegrill zubereitet.

Auch das gerade eröffnete Hof-Café stand für die Besucher bereit und ist jetzt jeden Sonntag geöffnet. „Dieses Programm für die gesamte Familie soll dazu beitragen, das Verständnis für das Thema Artenschutz und Natur zu wecken“, wünscht sich die engagierte Naturschützerin Hildegard Widowski.

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