Rund um die Uhr im Einsatz

Die Jugendlichen lernten, wie man Schläuche verlegt.
Die Jugendlichen lernten, wie man Schläuche verlegt.

Jugendfeuerwehr Geest absolvierte 24-Stunden-Übung

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17. Juli 2018, 13:16 Uhr

„Gebäudebrand und drei vermisste Personen auf dem Hof von Familie Andersen“, lautete eine Alarmierung bei der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Geest, die in diesem Jahr in Dörpstedt veranstaltet wurde.

Für diesen Einsatz mussten viele Schläuche verlegt und der Durchgangsverkehr geregelt werden. Die Atemschutzgeräteträger verschafften sich Zutritt in das „brennende“ Gebäude, um die vermissten Personen zu suchen und den Brandherd zu finden.

Mitten im Einsatz erfolgte eine weitere Alarmierung: Verkehrsunfall mit austretendem Betriebsstoff, hieß es. Die jungen Brandschützer hatten viel zu bedenken. Zwischen Pausen und Ausbildungseinheiten gab es an diesem Tag immer wieder neue Übungen: Katze auf Baum, vermisste Person, Flächenbrand am Ortsrand, Gebäudebrand, Unfall mit verletzten Personen – die Ideen der Ausbilder waren breit gefächert und natürlich „wie im richtigen Leben“, erklärte Sven Rohloff aus Klein Bennebek. Er gehört seit Jahren zu den Ausbildern in der Jugendfeuerwehr Geest.

In aller Ruhe wurden die Jungen von den Aktiven angeleitet. „Groß hilft Klein – nur so können sie lernen“, sagte Udo Pruß, Betreuer aus Groß Rheide. Die Aktiven und der Nachwuchs hatten an diesem Tag- und Nachteinsatz viel Spaß.

Nur „Wasser marsch“ gab es nicht. Wegen der langen Trockenheit sollte kein Wasser verbraucht werden, und die Löscheinsätze wurden nur simuliert. An diese Bitte des Wasserverbandes hat sich die Jugendfeuerwehr gehalten.

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