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Eingeworfen : Ruhe bewahren und ehrlich bleiben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

LZ-Sportredakteur Tobias Stegemann kommentiert die Lage beim TuS Rotenhof.

Sektduschen und Meisterparty waren gestern. Schneller als manch einer erwartet hatte, ist der TuS Rotenhof im brutalen Alltag der Verbandsliga angekommen. Sieben magere Pünktchen nach mehr als einem Drittel der Saison sind zu wenig. Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos, denn das Potenzial im Kader ist vorhanden, um die Klasse zu erhalten. Sie sollten sich nicht zu klein machen beim TuS. Die Aussagen vom „Abenteuer Verbandsliga“ oder einer „Harakiri-Saison“ liefern nur ein Alibi, getreu dem Motto: „Macht ja nichts, wenn wir wieder absteigen.“ Keinem Sportler, ob Profi oder Amateur, darf so etwas egal sein. Schon gar nicht den Rotenhöfern, die hart für den ersehnten Aufstieg gearbeitet haben. Trainer Thomas Gosch sollte ungeachtet der bisweilen unsachlichen Kritik von außen in Ruhe weiterarbeiten. Aber er und seine Mannschaft müssen schleunigst liefern. Sollte irgendein Entscheidungsträger in Rotenhof das anders sehen, hätte Gosch ein ehrliches Wort verdient. Dafür hat er dem Verein in der jüngsten Vergangenheit zu viel Erfolg beschert.

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erstellt am 15.Okt.2014 | 06:00 Uhr

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