Basketball U16-Bundesliga : Rückstand wirft Junior Twisters nicht aus der Bahn

Durchgesetzt: Rendsburgs Torge Rump (rechts) enteilt dem Hamburger Tim Lang.
Durchgesetzt: Rendsburgs Torge Rump (rechts) enteilt dem Hamburger Tim Lang.

In der U16-Bundesliga feierte der Rendsburger Basketball-Nachwuchs seinen zweiten Sieg in Folge. Die Junior Twisters bezwangen die Sharks Hamburg in eigener Halle mit 82:60 (19:22, 41:39, 65:53).

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17. Dezember 2014, 06:00 Uhr

In der U16-Bundesliga feierte der Rendsburger Basketball-Nachwuchs seinen zweiten Sieg in Folge. Die Junior Twisters bezwangen die Sharks Hamburg in eigener Halle mit 82:60 (19:22, 41:39, 65:53). Das Hinspiel hatte das Team von Trainerin Antje Mevius noch mit 53:81 verloren. Trotz des Sieges bleiben die Junior Twisters aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs mit den punktgleichen Sharks Tabellenfünfter. Doch das störte Mevius nur am Rande: „Der Sieg bei BA Weser-Ems in der Vorwoche hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Das hat sich jetzt im Spiel gegen die Sharks gezeigt. Ein Rückstand wirft uns nicht mehr so schnell aus der Bahn.“

Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit 19:22 zurück. Vor allem Hamburgs Enno Lütjens, der es am Ende auf 21 Punkte brachte, war kaum zu kontrollieren. Zudem nutzten die Hamburger immer wieder Rebounds zu leichten Punkten. Das änderte sich im zweiten Viertel, das die Junior Twisters mit 22:17 gewannen. Das Rendsburger Angriffssspiel lief nun rund. Mevius: „Wir konnten eine Reihe von abgesprochenen Spielzügen gut durchlaufen.“ In den letzten beiden Vierteln liefen dann Aufbauspieler Jakob Menges (29 Punkte) und Center Henning Rixen (32) so richtig heiß. Zudem ließ die Abwehr kaum etwas zu. „21 Gegenpunkte in zwei Vierteln ist ein toller Wert“, bescheinigte Mevius ihrem Team eine starke Defensiv-Leistung, die vor allem dem Blockieren der gegnerischen Laufwege zuzuschreiben war. Ein weiterer Eckpfeiler des Erfolges war auch die geringe Quote der Ballverluste (13). Im Hinspiel waren das noch 30. Mevius: „Das unterstreicht, dass wir im Angriffsspiel robuster geworden sind.“

Junior Twisters: Schober, Willer (8), Heise (2), Rabe (4), Sun, Rockstroh (3/1x3), Menges (29), Rixen (32), Pieper, Breitkopf (1), Rump (3/1x3).

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