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Basketball : Rückstand bringt Twisters in die Spur

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger Basketballer bleiben ungeschlagen.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2013 | 18:00 Uhr

Die Rendsburg Twisters haben im zweiten Auswärtsspiel der Saison die Tabellenführung mit einem deutlichen 90:52 (26:22, 54:34, 76:43)-Auswärtssieg bei Aufsteiger BG Hamburg-West verteidigt. „Nach anfänglichen Schwächen war das unsere beste Saisonleistung“, gab es von Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt aber nicht nur Lob.

Nach einer leicht und locker in fünf Minuten herausgespielten 19:9-Führung, für die insbesondere Devon Atkinson, Christoph Brunk, Björn Rohwer und Johannes Weißbach sorgten, agierten die Rendsburger nicht in gleicher Weise weiter. „Da hat sich bei uns der Schlendrian eingeschlichen“, kritisierte Homfeldt. Im Angriff bemängelte er die letzte Konsequenz. In der Abwehrarbeit gab es leichtfertige Fouls. Das waren Geschenke für den Aufsteiger. Da ließen sich die Hamburger nicht lange bitten und nutzten das nach zwölf Minuten zur einer 27:26-Führung.

In dieser Phase agierte der Spitzenreiter fast ohne Emotionen. Es fehlte an notwendiger Konsequenz in der Verteidigung und in der Abwehr. „Mit nur 90 Prozent ist in dieser Klasse einfach kein Spiel zu gewinnen. Die schnelle und klare Führung zu Beginn des Spiels hat meine Mannschaft nicht unbedingt beflügelt“, sagte der Twisters-Coach. Wachgerüttelt hat die Twisters tatsächlich erst wieder die Führung der Gastgeber. Max Hillner, Kapitän Morris Brodersen, Christian Rinner, Björn Rohwer und Christoph Brunk aber drehten das Spiel nach einem 28:7-Lauf in eine klare 54:34-Pausenführung. Die Basis dafür lag in einer guten Abwehrarbeit und eine Vielzahl von Schnellangriffen. Das war die von Homfeldt geforderte Teamarbeit. Bis zum Spielende blieben die Gäste dann konzentriert und engagiert.

Das überdeutliche Ergebnis kann sich sehen lassen. „Ich hoffe, dass wir aus diesem Spiel gelernt haben, künftig mit mehr Emotionen zu spielen. Das wird gegen bessere Mannschaften nötig sein und uns helfen“, baut Homfeldt auf einen schnellen Lernprozess aus dieser Partie.

Twisters: Brodersen (13/2x3), Atkinson (14/2x3), Hamza, Hillner (16/2x3), Rohwer (24/ davon 1 Dreier), Störtenbecker, Basylev 1, Witt (6/zwei Dreier), Nibbe, Brunk (6), Rinner (4), Weißbach (6).

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