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Fussball-Verbandsliga : RTSV unterliegt 1:4 – Bohla sagt quälende Wochen voraus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Heimpleite gegen den MTV Dänischenhagen erzeugt beim Rendsburger Trainer Frust.

Nach dem Abpfiff herrschte bei Fritz Bohla Frust. „Bei diesen spielerischen Leistungen werden das vier quälende Wochen“, erklärte der Trainer des Rendsburger TSV mit Blick auf die verbleibenden Partien bis zum Saisonende in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost. Im Heimspiel gegen den MTV Dänischenhagen war seine Mannschaft mit 1:4 (1:2) unterlegen und kann froh sein, mit 34 Punkten nicht mehr in Abstiegsgefahr geraten zu können.

Beide Mannschaften verzichteten auf vorsichtiges Abtasten und lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Spielbestimmend und gefährlicher agierten jedoch die Gäste, die nicht lange zögerten und zur Führung ausholten. Pascal Puls (9.) beförderte den Ball nach einem Konter an RTSV Torhüter Sören Wiechert vorbei in die lange Ecke. Kurz darauf verpassten es die Gäste gleich zwei Mal, die Führung weiter auszubauen: Jan-Patrick Wemmer traf per Freistoß das Aluminium und den abgeprallten Ball schob Mannschaftskollege Marcel Puls frei am Tor vorbei. Mehr Erfolg hatte Kevin Marc Kirchner (41.), der die Führung auf 2:0 ausbaute. Dass der Sieg noch nicht in trockenen Tüchern war, bewies Rendsburgs Malte Hehlert (43.): Im Alleingang fand er die Lücke in der gegnerischen Verteidigung und erzielte den Anschlusstreffer. Kapitän Mustafa Korkmaz vergab im Anschluss die Chance zum Ausgleich. „Wir hatten Glück, dass wir die Führung gehalten haben. Auf der anderen Seite hätten wir unsere Torchancen konsequenter nutzen müssen“, kommentierte Laboes Trainer Daniel Lechte die hochbrisante Endphase der ersten Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Rendsburger den Druck nach vorne, bremsten sich jedoch durch gravierende Fehler im Spielaufbau selbst aus. Unterm Strich behielten die Gäste den klaren Kopf und drehten am Ende nochmals auf. Laboes Daniel Kahl (85.) marschierte an Hehlert zielstrebig vorbei und brachte den Ball souverän im gegnerischen Tor unter. Sichtlich frustriert und mit den Gedanken wohl schon in der Kabine überließen die Rendsburger den Gästen die restlichen Spielminuten, in Folge dessen besiegelte Puls (87.) das Schicksal der Platzherren mit dem Treffer zum 4:1.

Rendsburger TSV: Wiechert – Sievers, Ahrends, Cavdar– Herzig (64. Kaba), Lehmann, Müller, Schnepel, Mu. Korkmaz – Hehlert, Alaca.

SR: Meyer (Schuby) – Zuschauer: 100.

Tore: 0:1 Puls (9.), 0:2 Kirchner (41.), 1:2 Hehlert (43.), 1:3 Kahl (85.), 1:4 Puls (87.).

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